Jahresschlussrede
Grenchner Stadtpräsident zieht für dieses Jahr eine erfolgreiche Bilanz

In seiner Jahresschlussrede zog Grenchner Stadtpräsident Boris Banga ein durchaus positives Fazit übers laufende Jahr. 2011 sei vieles in der Stadt bewegt worden. Dennoch gebe es noch zahlreiche Baustellen.

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Reden schwingen gehört zum Amt des Stadtpräsidenten dazu. Im Bild hält Boris Banga die diesjährige 1. Mai-Rede.

Reden schwingen gehört zum Amt des Stadtpräsidenten dazu. Im Bild hält Boris Banga die diesjährige 1. Mai-Rede.

Christoph Neuenschwander

Stadtpräsident Boris Banga wies in seiner Ansprache zum Jahresschluss auf die zahlreichen Dossiers hin, die im Gemeinderat behandelt wurden. 95 Geschäfte waren traktandiert, die längste der zwölf Gemeinderatssitzungen dauerte 3 Stunden und 45 Minuten, die kürzeste 55 Minuten.

Banga hob einige Dossiers hervor, so wie die definitive Einführung des Jugendprojektes «Midnight», das Kunstrasenfeld, die Änderung des Nutzungsplans in Sachen Neubau der Swatch-Zifferblattfabrik und andere.

«Eine gute Ernte eingefahren»

Banga zog eine erfolgreiche Bilanz für 2011. Vieles sei bewegt worden und man habe trotz schwieriger Zeiten eine gute Ernte einfahren können. Er wies auf die zahlreichen Baustellen hin, wie den Raiffeisen-Neubau, die Projekte «60+» und weitere, an diverse Neueröffnungen und Jubiläen etablierter Firmen und die Rückkehr des Grenchner Tagblatts nach Grenchen. Er erinnerte an die Feierlichkeiten im Rahmen von «150 Jahre Einheit Italien», die wiederbelebte Grewa, die Gemeindepräsidentenkonferenz Solothurn Lebern, den Kickoff-Event für das Velodrome und den Windpark sowie ganz besonders an den Besuch der Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey, welche das Gespräch mit der Grenchner Bevölkerung gesucht habe.

Kein Wachstum für 2012

Dank guter finanzieller Lage könne man der Gemeindeversammlung ein vertretbares Budget präsentieren, das stark von externen, unbeeinflussbaren Faktoren geprägt sei. Man dürfe für 2012 nicht mit einem Wachstum rechnen und er hoffe, dass es, angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage, nicht zu einer Bauchlandung komme.

Privater Konsum und Bau müssten als Konjunkturstützen wirken und das heisse, dass Grenchen als Wirtschafts- und Wohnstandort gestärkt werden müsse. Am Schluss dankte der Stadtpräsident Behörden, Verwaltung und den ehrenamtlich Tätigen für ihr Engagement für die Allgemeinheit. (om)