Abschlussklassen

Grenchner Sekundarschüler erleben den Arbeitswelt-Alltag

Die Abschlussklassen der Sekundarschule probten eine Woche lang den «Ernstfall». Sie tauchten nämlich in die Arbeitswelt ein.

Der Reportierende wird vom Reporterteam, das von Christoph Nyffeler geleitet wird, empfangen. Dieses begleitet die ganze Woche und dokumentiert sie so, dass in einer Schlussveranstaltung ein Austausch stattfinden kann.

Das achtköpfige Team ist offenbar gut vorbereitet, denn der Besucher wird sogleich ordentlich in die Mangel genommen, über seinen Werdegang, seine Arbeit befragt. Es leistete auch anderweitig bereits Vorarbeit: Hintergrundinformationen wurden gesammelt, Fragebogen erstellt, galt es doch an diversen Arbeitsplätzen auf verschiedene Berufsbilder einzugehen und möglichst aussagekräftige Berichte in Wort, Bild und Ton zu erstellen. Aber auch die Nacharbeit wird wichtig sein, sollen doch die Früchte der Arbeit im Sommer an einer Ausstellung einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.

Die Lehrpersonen, bei welchen Ulrich Zumstein die aufwendige Koordination übernommen hatte, ermöglichten den 58 Schülerinnen und Schüler an ganz verschiedenen Wirkungsstätten einen Einblick in die Arbeits- und Berufswelt. Vier Gruppen arbeiteten jeweils im Bürgerwald. Auch im Werkhof, in der Stadtgärtnerei und im Schwimmbad erledigten Schülergruppen anfallende Arbeiten.

Weitere Arbeitseinsätze wurden in den Berggasthöfen Stierenberg, Unterberg und Oberberg geleistet, wo «Büez» in der Küche und in der Landwirtschaft wartete. Einen Einblick in das Dienstleistungswesen erhielten jene Schülerinnen und Schüler, welche in den Alterszentren Weinberg/Kastels und Sunnepark ihren Dienst versahen.

Schliesslich waren auch die beiden Schulzentren involviert, indem diverse Arbeiten, welche durch den Umzug der Oberstufe vom Halden ins Zentrum anfallen, bereits ausgeführt werden konnten. Das Rotationsprinzip ermöglichte es, an verschiedenen Orten tätig zu sein und so den Erfahrungshorizont beträchtlich zu erweitern.

Wir treffen die Reporterinnen Ashley Sydney und Gajeny Sivakumar im Alterszentrum Sunnepark, wo Ardiana Hasani, Aleyna Yumak, Monika Canaj und Andrea von Burg von ihrer Arbeit berichten. Sie sind im Hausdienst tätig und begleiten Bewohnerinnen und Bewohner bei diversen Aktivitäten. Sie erleben ihren Einsatz als abwechslungsreich, aber auch als herausfordernd. Am Abend jedenfalls seien sie schon sehr müde.

Das Wichtigste sei, auf die Menschen im Alterszentrum einzugehen, auf sie Acht zu geben. Und obwohl die Arbeit ihnen offensichtlich Spass macht, geben sie unisono an, dass sie doch noch lieber die Schule besuchen würden. Durch diese Projektwoche erhielten die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen ein wirklichkeitsnahes Bild der Berufs-und Arbeitswelt.
Sie erfuhren die Erwartungen der Berufswelt an die Lernenden und sind nun aus eigener Anschauung darauf vorbereitet, was sie in Kürze beim Übergang in die Ausbildung erwartet.

Folgende Klassen waren dabei: Sekundarschule 3A Sek B (Halden, Lehrperson Christoph Nyffeler), 3B Sek B (Halden, Franz Henzi)) 3C Sek B (Halden, Ulrich Zumstein) und 3K Sek K (Zentrum, Michael Gähler).

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1