Grenchen

Grenchner Polizeikommandant präsidiert Kirchenparlament

Kommandant der Stadtpolizei Robert Gerber auf dem Marktplatz in Grenchen. (Archiv)

Kommandant der Stadtpolizei Robert Gerber auf dem Marktplatz in Grenchen. (Archiv)

Der Grenchner Polizeikommandant Robert Gerber ist von den Synodalen der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn zum Präsidenten der Synode für die Jahre 2012 bis 2014 gewählt worden.

Robert Gerber gehört der Liberalen Synodefraktion an. In seiner Wahlansprache verglich er seinen Beruf als Polizeikommandant mit dem Amt des Synodepräsidenten, wie die Reformierten Kirchen BE-JU-SO in einem Communiqué schreiben.

Polizisten und Kirchenmänner hätten in den letzten Jahren als Respektspersonen zwar an Ansehen eingebüsst, erklärte Gerber. Sie orientierten sich aber beide an Wertvorstellungen, welche die Gesellschaft schützten und zusammenhielten. «Der Staat und seine Rechtsordnung können ohne Werte nicht funktionieren.»

Für vier Jahre gewählt

Die Synode ist als Kirchenparlament das gesetzgebende Organ der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn. Die 200 Synodalen werden nach einem regionalen Schlüssel jeweils für vier Jahre gewählt. Zwölf Synodale vertreten die acht solothurnischen Kirchgemeinden, drei die jurassischen.

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