Eingeleitet wurde der Anlass im Bachtelen mit Gitarre- und Violineklängen: Zwei Musikschülerinnen spielten die traditionellen Stücke «The Turckey in the Straw» und «Die weisse Rose». Anschliessend folgte das nächste Duett, das mit Klavier und Altflöte das «Allegro» der Sonate von J. Hook präsentierte.

Durch ihr gelungenes Zusammenspiel schafften es die Aufführenden, den Kompositionen mit viel Feingefühl und Konzentration Leben einzuhauchen. Dadurch konnten die Anwesenden diversen Melodien lauschen, bei denen die Instrumente im Einklang miteinander fungierten: So beispielsweise bei der «Serenade op. 55» von L. von Call, bei der das Gitarrenspiel von Simon Streit die dominante Geigenmelodie von Patrick Orgis passend untermalte.

Vielfältig und abwechslungsreich

Die Darbietungen waren abwechslungsreich zusammengesetzt und mehrheitlich in Duette ausgerichtet. Aber auch grössere Gruppen führten ihre Stücke auf, darunter zwei Querflötenquartette. Dieses Mal nahmen ebenso drei Lehrer der Musikschule am Anlass teil und spielten bei vier Nummern mit.

Nicht nur die Zusammensetzung war vielfältig: Gesamthaft konnten die Zuhörer den Klängen von acht verschiedenen Instrumenten lauschen und über zehn Werke von unterschiedlichen Komponisten hören.
Den Zuschauern, die nach jedem Auftritt applaudierten, schien das Konzert gut zu gefallen. Interessiert und aufmerksam genossen sie die Musik. Der Anlass war gut besucht und der Girard-Saal praktisch voll. Unter den Zuhörern befanden sich vor allem Freunde und Verwandte der Musizierenden.

Die «Etude de Concours» von A. Petit war als Abschluss des Konzerts ein schöner Ausklang: Der Musikschüler Marc Schneider (Euphonium), der erst kürzlich die hochstehende Aufnahmeprüfung ins Militärspiel bestanden hatte, und Peter Schenker (Klavier) führten diese Komposition in einer exzellenten Interpretation auf. (nsg)