Fasnachtsumzug
Grenchner Jungnarren trotzten Wind und Wetter

Grenchner Schulen, Kindergärten und Spielgruppen legten sich für den Kinderumzug kreativ ins Zeug.

Andreas Toggweiler
Merken
Drucken
Teilen
Gränchner Fasnachts-Ritter
25 Bilder
Schulhaus Zentrum KKE1+2, 2a, 4a, 5a, 5b, 6a, DfF: Das monströse Krabbeln
Schulhaus Zentrum KKE1+2, 2a, 4a, 5a, 5b, 6a, DfF: Das monströse Krabbeln
Schulhaus Zentrum KKE1+2, 2a, 4a, 5a, 5b, 6a, DfF: Das monströse Krabbeln
Schulhaus Kastels KKE 1+2, 1f, 1g, 2g zum Thema HEI EI EYE
Spielgruppe Lolipop aus Lengnau: Simsalabim
Kinder des Schulhauses Halden KKE1, 3h, 4h, 4i sind Füür und Flamme
Kinder des Schulhauses Halden KKE1, 3h, 4h, 4i sind Füür und Flamme
Schulhaus Kastels 5f, 5g, 6f: Die Monster sind los.
Schulhaus Kastels 2f, 4f und KKL 3-6: Zauberwürfel und Würfelzauber
Schuelschwänzer zum 20-jährigen Jubiläum
Schuelschwänzer zum 20-jährigen Jubiläum
Die Kita Teddybär als usgflippti-monschter-Papagallo am Umzug
Die Kita Teddybär als usgflippti-monschter-Papagallo am Umzug
Obernarr Diego Kummer
Kinder der Kita Märlihus sind «Monschtröösi Indianer»
Kinder der Kita Märlihus sind «Monschtröösi Indianer»
Kindergärten und Schulen Eichholz beschäftigten sich mit den Minions. Alles Bananaaa?
Grenchner Kinderfasnachtsumzug 2016
Kindergärten und Schulen Eichholz: Alles Bananaaa
Kindergärten Bodenrain West und Lindenpark: Schnee + Iis
Kindergärten Bodenrain Ost, Ruffini und Lingeriz als Raupen und Schmetterlinge
Kindergärten Bodenrain Ost, Ruffini, Lingeriz: «Raupe und Schmetterling».
Zottelmonster der Kindergärten Hohlen, Kastels und Wandfluh
Kindergärten Halden und Hofweg mit ihrem Beitrag zu Schnee und Eis

Gränchner Fasnachts-Ritter

Oliver Menge

Am Ende gabs mehr Regentropfen als Konfetti, doch von den im Laufe des Umzugs immer schlechteren Wetterbedingungen liessen sich die jungen Fasnächtler nicht verdriessen. Voller Stolz zeigten die Schul- und Kindergartenkinder, was sie in den letzten Wochen für den grossen Tag gebastelt hatten.

Schon eine halbe Stunde vor Umzugsbeginn harrten manche am Strassenrand des Umzugs, der da kommen mochte. Die Kinder vertrieben die Zeit mit den ersten Konfettischlachten. Dass für den «Ernstfall» nichts mehr übrig blieb, kümmerte da nicht gross. Jedenfalls wurden die Wartenden für ihre Geduld anständig belohnt.

Zwar nicht unbedingt immer «monschtröös», wie das Fasnachtsmotto ja lautet, dafür aber fantasievoll, farbenprächtig und abwechslungsreich waren die 18 Nummern, welche die Zuschauer zu Gesicht bekamen.

Von «monschtröösen Indianern», «usgflippti monschter-Papagallo», über Eiswesen, rot-weisse Zottelmonster bis zu Raupen und Schmetterlingen reichte die erste Palette an Sujets. «Schnee und Iis» gabs zum Wetter passend danach gleich nochmals.

Bananen in Hülle und Fülle

«Alles Bananaaa???» fragte die ansehnliche Gruppe «Minions» diverser Provinienz und die «Zauberwürfel» aus dem Kastels versuchten sich mitten auf der Strasse zu formieren. Standesgemäss kamen die Waldspielgruppen Efeu-umrankt daher und bereiteten den Boden für ein «monströöses Krabbeln» aus dem Schulhaus Zentrum.

«Für und Flamme» war das Haldenschulhaus und im Kastels waren die Monster los, im Eichholz sogar ein kleiner Horrorzirkus. Kinder- und Obernarr traten mit Wagen und als Kreuzritter auf während die Schuelschwänzer ihre 20. Saison eintrööteten und Hilari- und Lunazunft mit Bungabung-Disco einheizten.

Das tat in der Kälte gut. Kaum war der Umzug vorbei, verstob das Publikum an die Wärme. Die Kinder konnten sich unter dem Stadtdach an warmem Tee und Schenkeli laben. Die Teenies drehten die ersten Runden im Autoscooter auf dem Lunapark.