Die Messeorganisatoren Sandro und Daniela Keller von der FVF Messe Event AG konnten grosses Lob einheimsen. Ihnen ist es gelungen, innert weniger Monate eine würdige Nachfolgerin der mia auf die Beine zu stellen. "Ohne die Hilfe von vielen Leuten, von treuen Ausstellern und von früheren Messebesitzern wäre uns das nicht gelungen", hielt Geschäftsführer Sandro Keller an der offiziellen Eröffnung fest. Nach einer Phase der Unsicherheit habe man befriedigt feststellen können, dass auch die Grega bei den Ausstellern ankommt. "Das Grenchner Zelt ist jetzt noch grösser geworden, als zunächst geplant."

Gute Arbeit geleistet

Stadtpräsident François Scheidegger zeigte sich erfreut, die erste Grega eröffnen zu können. "In einer guten Infrastruktur wurde gute Arbeit geleistet. Alles klappt, es wurden tolle Stände aufgebaut - ich bin begeistert", so der Stapi. Auch Scheidegger freute sich, dass es mit der Grega nahtlos weitergeht mit einer Grenchner Frühjahrsmesse. Sie biete ein unersetzliches Schaufenster für das Gewerbe. Und dieses wiederum bilde das Rückgrat einer lebendigen Stadt.

Und das sei in  Grenchen trotz Unkenrufen aus Zürcher Redaktionsstuben der Fall, meinte Scheidegger in Anspielung auf Resultate von Städterankings, welche Grenchen mitunter schlechte Noten geben. In Grenchen würden offenbar auch andere Schwerpunkte gelegt. "Während die Zürcher über einen alten Hafenkran streiten, wachsen bei uns neue Baukräne als Zeichen des Aufbruchs empor."

Rating und Rating

A propos Rating: Scheidegger konnte durchaus kontern, mit einer Rangliste der Credit Suisse, auf der Grenchen unter 110 untersuchten Regionen auf den 27. Platz vorgestossen sei. Dies stimmt allerdings nicht ganz. Die Region belegt in der besagten Studie vom Herbst 2013 den 67. Platz ( 27 heisst Grenchen in der Legende der Studie). Doch immerhin: das Schlusslicht ist Grenchen hier keinesfalls mehr.

Auch Kantonsratspräsident Peter Brotschi freute sich, als Grenchner Worte an ein einheimisches Publikum richten zu können. Die "grosse Magnetwirkung" von Messen wie die Grega sei ungebrochen. Das öffentliche Leben pulsiere nun für mehrere Tage in der Sportzone. Die Anzahl der Aussteller sei beeindruckend. Brotschi gab auch einige Reminiszenzen zum besten, als er 1989 als Redaktionsleiter des Grenchner Tagblatts über die erste mia berichtete. "Grenchen ohne Frühlingsmesse ist für mich unvorstellbar. Und ich wünsche auch den neuen Organisatoren viel Erfolg.

Angesäuselt kicken

An einem anschliessenden Messerundgang konnten Scheidegger und Brotschi unter anderem ausprobieren, wie man mit (virtuell) beträchtlich erhöhtem Alkoholpegel Fussball spielt (am Stand der kantonalen Jugendförderung), wie sich der Littering-Baum im Bauernzelt präsentiert und was es mit den 50er-Jahren in Grenchen auf sich hat (am Stand der Stadt und des Kulturhistorischen Museums). 

Die Grega ist jeweils bis 21 Uhr geöffnet, Die Restaurants bis 24 Uhr (Sonntag bis 18 Uhr)