Grenchen United
Grenchner Fussballvereine spannen im Juniorbereich zusammen - ausser Wacker

Die vier Fussballvereine FC Grenchen, Fulgor Grenchen, Italgrenchen und der FC Bettlach wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Im Juniorbereich treten sie ab Sommer unter Grenchen United auf. Einzig Wacker Grenchen ist nicht dabei.

Merken
Drucken
Teilen
Der Nachwuchs soll gemeinsam gefördert werden.

Der Nachwuchs soll gemeinsam gefördert werden.

Durch den Zusammenschluss im Juniorenbereich sollen Synergien genutzt und die Kräfte gebündelt werden, heisst es vonseiten Rolf Bieris. Der Geschäftsführer des FC Grenchen (FCG) steht voll und ganz hinter dem Projekt. «Ich brauche eine bestimmte Qualität im Junioren-Training», so Bieri. Besonders weil der FC Grenchen in der 1.Liga spiele.

Je ein Vertreter der vier Vereine bilden den neuen Vorstand von Grenchen United. Bieri selbst wird den FCG vertreten. Für Italgrenchen wird Sportchef Rolf Vogt und für den FC Bettlach Patrick Fluri den Sitz einnehmen. Wer Fulgor im Vorstand vertreten wird, ist noch nicht klar.

Fest steht aber: Der vierköpfige Vorstand soll in den nächsten Wochen und Monaten einfache und klare Strukturen schaffen, damit die «klubunabhängige Organisation zielgerichtet und selbstragend» arbeiten kann, so Bieri.

«Kein Kommentar»

FC Grenchen, FC Fulgor Grenchen, GS Italgrenchen und der FC Bettlach beteiligen sich an diesem Projekt. Auffallend jedoch: der FC Wacker Grenchen gehört nicht dazu, obwohl auch dieser daran interessiert sein dürfte, seinem Nachwuchs die bestmöglichen Trainingsmöglichkeiten zu bieten.

Marcel Bolliger, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Wacker Grenchen, will auf Anfrage nichts über die Beweggründe sagen. Man giesse sonst nur noch mehr Öl ins Feuer. Bolliger will sich dieser Tage mit dem FCG-Sportleiter Peter Baumann zum Gespräch treffen.

Der Weg für Wacker sei offen, meint Rolf Bieri, der den Zugang von Wacker begrüssen würde. «Hier in Grenchen sollte es doch möglich sein, dass alle am selben Strick ziehen». (ldu)