Prävention
Grenchner erfahren, wie man Einbrechern das Leben schwer macht

Während dreier Abende besuchte die Stadtpolizei Grenchen die Quartiere in der Stadt und zeigte Präsenz an Infoständen. Im Zentrum der Aktion stand die Einbruchprävention.

Andreas Toggweiler
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Die Stadtpolizei suchte diese Woche das Gespräch mit der Bevölkerung. Hier der Informationsstand am Mittwoch beim Alterszentrum amWeinberg.

Die Stadtpolizei suchte diese Woche das Gespräch mit der Bevölkerung. Hier der Informationsstand am Mittwoch beim Alterszentrum amWeinberg.

Oliver Menge

Seit einigen Jahren besucht die Stadtpolizei jeweils vor den Herbstferien drei Quartiere und sucht das Gespräch mit der Bevölkerung. Diese Woche war sie bei der Bushaltestelle Kastels, beim Bachtelen und vor dem Alterszentrum am Weinberg anzutreffen. Laut Kilian Messerli, Fachverantwortlicher Prävention und lokale Sicherheit, wurden die Infostände rege besucht.

Insbesondere am Montag beim Kastels sei das Interesse an der Beratung durch die Polizei gross gewesen, erklärt Messerli. Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, sich mit kostenlosem Infomaterial einzudecken.

Hauptaugenmerk der Infostände war die Einbruchsprävention. Viele Leute wollen sich über die technischen Möglichkeiten informieren, wie man Einbrechern das leben schwer macht. «Dabei benutzen wir jeweils die Gelegenheit, um auch auf weitere Massnahmen aufmerksam zu machen.» Manchmal hilft auch eine Verhaltensänderung. Dazu gehört der Einbezug bzw. die gegenseitige Information der Nachbarn, insbesondere in den Ferien. «Überquellende Briefkästen sind für Einbrecher quasi eine Einladung», so Messerli. Die Dämmerung im Herbst erhöhe die Gefahr zusätzlich.

Bereits mit der Aktion «Vorsicht wachsamer Nachbar» hatte die Polizei vor den Sommerferien auf die Problematik aufmerksam gemacht und persönlich umsetzbare Massnahmen für die Quartiersicherheit vorgestellt.

Ein weiterer Diskussionspunkt an der «Polizei-Sprechstunde» seien Fragen der Verkehrssicherheit gewesen. Hier seien die Tempo-30-Zonen in den Quartieren immer wieder Anknüpfungspunkt für Gespräche gewesen.

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