Die vier Musiker Silvan Bolle, Ruwen Kronenberg, Bruno Schaad und Peter Schenker spielen seit 10 Jahren zusammen und sind bisher in verschiedenen Zusammensetzungen immer wieder zu hören gewesen, sei es bei Konzerten der Musikschule, an der Kulturnacht oder bei Lehrerveranstaltungen. Begonnen haben sie mit einem Konzert mit Stücken von Claude Bolling und Texten von Woody Allen, gelesen durch Margot Pfluger. «Les Rubis» (die Rubine) nennt sich die Band seit dem Freilichtspiel «Uhregrübler» von 2013.

Durch ihre Kompositionen und musikalische Präsenz bereichern sie die Freilichtspiele Grenchen – in diesem Jahr im «Näbu». 2009 hat bereits Silvan Bolle für «Frömdi Herre – frömdi Dienschte» (mit Damian Meier und Marie- Christine Banga in den Hauptrollen) komponiert.

Breites Spektrum an Stilen

Im ersten Matinée-Konzert der Freilichtspiele Grenchen haben die vier Grenchner Musiker ein breites Spektrum an Stilvielfalt geboten. Von Jazz über schwedische Volksmusik, Tango bis hin zu Erik Satie reichte ihre Palette. «Les Rubis» schaffen die grosse Kunst, einen gemeinsamen Klang zu entwickeln. Feinfühlig gehen sie aufeinander ein und geniessen es, gemeinsam die verschiedensten Nuancierungen auszubalancieren.

Besonders ohrenfällig wird dies bei den wunderbar ausmusizierten Phrasen-Enden. Ein besonderer musikalischer Leckerbissen waren die eigenen Kompositionen der vergangenen Freilichtspiele. Gerne hätte das Publikum noch viel mehr Stücke daraus gehört. Kolja Klein - Tontechniker der Freilichtspiele - hat durch seine subtile und einfühlsame technische Unterstützung zusätzlich zum musikalischen Genuss beigetragen.

Der Erfolg dieser ersten «Les Rubis-Matinée» der Freilichtspiele motiviert das Organisationskomittee, auch zukünftig den Anlass zu organisieren. (mgt)