Grenchen und Umgebung
Als Versuch: Elektrobus der Carrosserie Hess fährt ab Dezember auf dem BGU-Netz

Der Busbetrieb Grenchen und Umgebung BGU setzt den ersten rein elektrischen Bus ein. Ab Dezember 2021 kommt in einem auf drei Jahre befristeten Versuchsbetrieb ein 12 Meter Niederflur-Elektrobus des Typs lightTram® 12 Plug des Bellacher Busherstellers HESS AG zum Einsatz.

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Ein Beispielbild für ein Hess lighTram.

Ein Beispielbild für ein Hess lighTram.

zvg

Die zum Teil sehr starken Steigungen am Jurasüdfuss prägen das Einsatzprofil des BGU. Der Elektroantrieb biete hierzu «ideale Voraussetzungen», heisst es in einer Mitteilung der Carrosserie Hess AG. «Leise und kraftvoll beschleunigt der Bus selbst in starken Steigungen und rekuperiert beim Bergabfahren die Bremsenergie.»

Das zukünftige Aushängeschild der BGU – ein 12 Meter langer Niederflur-Elektrobus – bietet Platz für rund 80 Fahrgäste, ist ausgestattet mit den neusten Technologien im Busbau. Neben der Technik sei er auch «designtechnisch state of the art». Ohne Dieselmotor im Heck könne die gesamte Grundfläche des Fahrgastraums optimal genutzt werden und garantiere mehr Platz sowie einen barrierefreien Zugang.

Als weiteres Highlight nennt Hess die Panoramascheibe im Heck. «Sie gibt nicht nur den Blick auf die Strasse frei. Sie durchflutet das Heck auch mit natürlichem Licht. Aussenspiegel fehlen und werden durch Aussenkameras und Monitore im Innern ersetzt.»

Das Nachladen des Elektro-Bus erfolge meist über Nacht im Depot. Der Elektro-Bus trage mit seinem Einsatz einen weiteren Teil zur CO2-Reduzierung bei und werde dank der elektrischen Heizung auch im Winter keinen Feinstaub ausstossen. (mgt)

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