Grenchen
Investoren greifen tief ins Portemonnaie: Baubeginn der neuen Fabrik von Ekko-Meister

In der Grenchner Industriezone erfolgte am Freitag der Spatenstich für einen neuen Industriebetrieb.

Andreas Toggweiler
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Erster Spatenstich mit Bauherrschaft, Aktionären und Behördenvertretern.

Erster Spatenstich mit Bauherrschaft, Aktionären und Behördenvertretern.

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Walter Sahli, Verwaltungsratspräsident der Ekko-Meister AG, konnte zum feierlichen Akt Stadtpräsident François Scheidegger und Sarah Koch, Leiterin der kantonalen Standortförderung begrüssen, sowie die Aktionäre der neuen Firma, Bankenvertreter und Architekt Gabriel Borer.

Sahli erläuterte in einem kurzen Expose die Geschichte hinter dem Neubau, der zwei 2017 fusionierten KMUs aus Grenchen und Lengnau neue Perspektiven eröffne. «Die strategische Weichenstellung der Fusion hat sich als richtig erwiesen, die neue Firma unter professioneller Leitung und mit einem Aktionariat mit industrieller Vision hat sich gut entwickelt», sagte Sahli.

Grosses finanzielles Engagement

Er dankte den Aktionären, allen voran der Unternehmerfamilie Marzo (Thommen Medical) für das erneute Engagement für einen zeitgemässen Neubau, der die Bedingungen für die Produktion des Industriezulieferers entscheidend verbessere. «Sie greifen dafür einmal mehr tief ins Portemonnaie.»

Architekt Gabriel Borer erläuterte die baulichen Aspekte des Neubaus mit Büroteil und Produktionshalle, welche sich nicht zuletzt durch energetisch herausragende Haustechnik auszeichne: Fotovoltaik mit Eigenverbrauch, Luft- und Wasser-Wärmepumpe und Wärmerückgewinnung der Produktionsmaschinen bedeuten State of the Art.

Vorzeigeprojekt in mehrerer Hinsicht

Stadtpräsident François Scheidegger zeigte sich «erfreut, dass in Grenchen so viel investiert wird». Er lobte die Ansiedlung als Vorzeigeprojekt für den Industrie-Cluster Grenchen in mehrfacher Hinsicht: bezüglich Arbeitsplätze, Wertschöpfungspotenzial, nachhaltiges Bauen und Ästhetik.