Kunst
«Ein Eyecatcher» für Grenchen: «Jetzt» steht die blaue Skulptur an der Bahnhofstrasse

Das Geschenk des Künstlers Fabio Luks wurde am Donnerstag südlich des Grenchner Stadthauses installiert. Es ist eine Installation aus blauen Buchstaben, die schon vor dem Kunsthaus zu sehen waren.

Andreas Toggweiler
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Mitarbeiter des Kunstbetriebs Basel installierten die Figuren an der Bahnhofstrasse.

Mitarbeiter des Kunstbetriebs Basel installierten die Figuren an der Bahnhofstrasse.

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Am Donnerstag sind sie eingetroffen, die fünf Figuren aus Kunststoff, die zusammen das Wort «Jetzt» bilden. Sie wurden von Mitarbeitern des Kunstbetriebs Basel, einer Spezialfirma für Kunstinstallationen, auf der Blumenrabatte südlich des Hôtel de Ville auf vorbereiteten Sockeln installiert.

Ein Geschenk für die Stadt

Der Künstler Fabian Luks, der die Figur geschaffen hat, hat die Installation im Wert von 25'000 Fr. der Stadt geschenkt. Der Stadtpräsident höchst persönlich machte sich anschliessend auf die Suche nach einem geeigneten Platz und entschied sich nach Rücksprache mit dem Präsidenten der Kulturkommission für die Rabatte südlich des Stadthauses.

Damit erhalte die Stadt ein weiteres augenfälliges Objekt zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum, meinte François Scheidegger. «Das Werk ist ein Eyecatcher für die Bahnhofstrasse, nicht zuletzt auch im Hinblick auf das geplante Kunst-Schaulager von Hanspeter und Christine Rentsch gleich vis - a- vis.» (dessen Baugesuch übrigens am Donnerstag publiziert wurde, Anm. d. Red.)

Der Künstler Fabio Luks (links) wird von Stadtpräsident François Scheidegger begrüsst.

Der Künstler Fabio Luks (links) wird von Stadtpräsident François Scheidegger begrüsst.

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Die erste Skulptur des Künstlers

Die Skulptur von Fabio Luks, der in Basel und Biel arbeitet, war in Grenchen schon einmal zu sehen. Sie war Teil einer Wechselausstellung, die anlässlich des 10-Jahre-Jubiläums der Grenchner Kunsthaus-Erweiterung im Jahr 2018 zu sehen war. Es ist die erste Skulptur des Künstlers überhaupt, der bisher durch seine (ebenfalls farbenfrohen) Bilder bekannt ist.

«Die Skulptur trat damals in einen Dialog mit dem Kunsthaus. Durch die Betonung des Augenblickes JETZT ist das vielleicht auch mit der Uhrenstadt als ganzes möglich, wo sich ja vieles um die Zeit dreht», meinte Luks, der der Installation beiwohnte. Er freue sich, dass das Objekt erneut in Grenchen einen Platz gefunden habe.

Andreas Toggweiler