Das Label Energiestadt ist eine Auszeichnung des Bundesamtes für Energie und des Trägervereins «Label Energiestadt» und wird jenen Gemeinden verliehen, die ausgesuchte energiepolitische Massnahmen realisiert oder beschlossen haben.

«Zusammen mit ihren Partnern SWG, ARA Regio, Bügergemeinde und BGU konnte die Stadt Grenchen ihre ausgeführten oder geplanten Projekte präsentieren und war so auch beim Re-Audit 2012 erfolgreich», teilt die Baudirektion der Stadt Grenchen am Donnerstag mit. Somit darf sich Grenchen auch die nächsten vier Jahre mit dem Titel Energiestadt schmücken.

Heizzentrale Zentrum und Schulhaus Eichholz als erste Massnahmen

Da die Anforderungen des Labels stetig steigen, ist vom Gemeinderat bereits das neue energiepolitische Programm für die nächsten vier Jahre beschlossen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die nächsten Projekte stehen bereits an. So wird die neue Heizzentrale Zentrum in Betrieb gesetzt und dem Schulhaus Eicholz steht eine energetische Sanierung bevor.

Die Stadt Grenchen will sich zudem bemühen, die Bevölkerung für ein energie- und umweltbewusstes Handeln zu motivieren und sie auch über verschiedene Fördermassnahmen aufzuklären. Zu diesem Zweck steht die kostenlose Energieberatung der Repla GB der Bevölkerung weiterhin zur Verfügung. Auch die Aktion der Stadt zur Förderung der Sonnenenergie durch die Rückerstattung der Baubewilligungsgebühr bei allen Solaranlagen ist weiterhin aktuell.

Grenchen will am «Energie-Ball» bleiben

Um die Bevölkerung noch mehr für das Thema saubere Energie zu sensibilisieren ist zudem im November zusammen mit Energie Zukunft Schweiz ein Informationsanlass zum Thema «energetisch modernisieren» geplant.

Grenchen will sich aber nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern weiterhin am Ball bleiben. Letztlich ginge es nicht nur um Zertifikate zur Energieeinsparung, sondern würden die Bestrebungen der Energiestädte auch zu einem landesweiten, hohen volkswirtschaftlichen Nutzen führen, heisst es in der Mitteilung zum Schluss. (sbi)