Grenchen
Gosche feierte ihre zehnte Nacht

Sehen und gesehen werden – Am Freitagabend feierten die Narren im Parktheater Grenchen.

Oliver Menge
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Die Guggenmusik Cocoloris feiert ihr 30-Jahr-Jubiläum
29 Bilder
Anna Tschaggelar von den Stadtratte
Gefährliche Piraten
Ein hübsches Paar
10. Goschenacht
Die Stadtratten
Die Schuelschwänzer
Schnabuwetzer Selzach machen mächtig Lärm.
Eine schöne Walking Dead
Nicole Hirt lässt es sich schmecken und Hubi Bläsi ist amüsiert.
Zwei Borg aus Star Trek
SP-Paar Clivia Wullimann und Jean-Pierre Thomsen
Es wird getanzt.
Ein Fläschen vom Obernarren fürs 30-Jahr-Jubiläum der Guggenmusik Cocoloris.
Drei adrette Piratenbräute.
Joint oder Baseballschläger?
Mukis und wilde Kerle.
Hilari Brothers sorgen mächtig für Stimmung.
The party goes on.
Es darf getanzt werden.
Biene Maja?
HD Läppli versucht, bei den Damen zu landen.
Hilari Brothers reissen alle von den Stühlen.
Zwei wirklich coole Jungs!
Zwei Musikerinnen der Schuelschwänzer.
Ein schönes Grüpplein aus Hippie-land.
Stapi Ali Scheich Egger und seine Putzfrau
Das war die Goschenacht 2017
Oberratte Heinz Westreicher mit des Stapis inkognitoider Ehefrau

Die Guggenmusik Cocoloris feiert ihr 30-Jahr-Jubiläum

Oliver Menge

Am Freitag lud die Gosche ein zur Soirée im Foyer des Parktheaters. Man hatte viel zu feiern: 70 Jahre Fasnachtszeitung «Gosche», und auch die Goschenacht fand bereits zum zehnten Mal statt.

Wie alle Jahre füllte sich das Foyer des Parktheaters bereits kurz nach 21 Uhr: Schönheiten trafen auf Monster, Piraten auf Borg, Wikinger auf Minions – ein bunt gemischtes und bunt geschminktes Narrenvolk liess sich durch den Abend treiben und genoss die ausgelassene Stimmung sichtlich. Die Küche des Parktheaters hatte alle Hände voll zu tun: Pommes, Burger und andere «Filmhighlights» wurden serviert, und auch alkoholische und «brave» Getränke liefen gut.

Den Auftakt des Programms bestritten die Schuelschwänzer mit einem mitreissenden Auftritt, gefolgt von der Schnitzelbanktruppe «Hilari Schnibako», die mit träfen Sprüchen die Lachmuskeln reizten. Die Schnabuwetzer Selzach, eine für die Verhältnisse im Foyer des «Park» geradezu riesige Guggenmusik, boten perfekten Guggensound; hingegen widmeten sich die Cocoloris eher den leisen Tönen.

Die Stadtratten waren bissig wie eh und je. Leider liess die Aufmerksamkeit eines Teils des Publikums bei den «ruhigeren» Darbietungen etwas zu wünschen übrig. Oder salopper ausgedrückt: Es war ein «huere Gschnurr».

Prix Göschi an Urs Wirth

Der Prix Göschi, der jedes Jahr verliehen wird, ging im Jubiläumsjahr an Urs Wirth, seinerseits ein alter Fasnächtler, langjähriger Zunft-Meister der Hilari und langjähriges Mitglied der Hilari Schnibako. Als Stellvertreter des Stadtpräsidenten sei es von Vorteil, sich im Narrentum auszukennen. Das mache es einfacher, die «Stürmis» verschiedenster politischer Couleur auszuhalten. Wirth liess es sich nicht nehmen, quasi als Dank für den Preis selber einige Schnitzelbänke darzubringen.

Nach dem Auftritt der Gastgugge «Luaare» aus Luterbach füllte sich die Tanzfläche schnell, und die Leute schwoften zu Hits von gestern und heute, aufgelegt von DJ Horse. Den «guggenmässigen» Abschluss machten die Hilari Brothers, sie rissen das Publikum mit ihren coolen Medleys wortwörtlich von den Sitzen. «Alperose» wurde fast ausnahmslos von allen mitgesungen, ein Hit jagte den nächsten. Doch damit war noch lange nicht Schluss: Das Fest ging weiter bis in die frühen Morgenstunden ...