Grenchen

GLP neu im Grenchner Gemeinderat - am meisten Stimmen für Scheidegger

François Scheidegger holte am meisten Stimmen aller Kandidaten.

François Scheidegger holte am meisten Stimmen aller Kandidaten.

Die SP Grenchen verliert einen Sitz im Gemeinderat. Während es bei den restlichen Parteien zu keinen Verschiebungen bei den Mandaten kommt, gewinnt die neue Grünliberale Sektion Grenchen einen Sitz. François Scheidegger holt die meisten Stimmen.

Die Rechnung der bürgerlichen Parteien in Grenchen scheint zumindest für erste aufzugehen. Auf Anhieb belegte François Scheidegger, FDP-Anwärter aufs Stadtpräsidium, den ersten Platz und schafft damit den Einzug in den Gemeinderat. Boris Banga (SP) holt im Gegensatz zu den Vorwahljahren nicht den Spitzenplatz, ist aber dennoch zufrieden. Die FDP profitiert von der gemeinsamen Rückenstärkung aller bürgerlichen Parteien.

Nicole Hirt schafft es für die GLP in den Rat. Dies dank der Listenverbindung mit der CVP und BDP, innerhalb deren sie ein Restmandat erhält. Ohne Listenverbindung wäre das zweite Restmandat wohl an die FDP gegangen.

Neu präsentiert sich die Sitzverteilung in Grenchen so: SP 5, FDP 4, SVP 3, CVP 2 und GLP 1. Gemäss Einschätzung der Parteipräsidenten bleibt es ein ausgeglichener Gemeinderat. Einzelkandidat Philipp Ubeländer verpasst den Einzug in den Rat klar.

Gemeindewahlen Grenchen 2013

Gemeindewahlen Grenchen 2013

Bis auf die neuen Parteien BDP und GLP sowie die FDP verlieren alle Parteien Wähleranteile. Die SP hat neu nur noch 31,03 % statt wie bisher 37,44 %. Die SVP verliert 2,63 und hat neu 19,85 %. Die CVP ist relativ konstant und landet von vorher 13,85 bei neu 13,06 %. Die FDP steigert sich dank ihrem taktischen Wahlkampf von 24,58 auf 26,21 %. Die GLP hat 5,3, die BDP 3,94 %. Die BDP ist künftig nicht im Gemeinderat vertreten.

Für die bürgerlichen Parteien ist das gute Resultat François Scheideggers ein Zeichen für den legitimen Anspruch aufs Stadtpräsidium. Boris Banga hingegen findet, bei einem «gemeinsamen Angriff» hätten die anderen Parteien, die alle gegen die alleinige SP anlaufen, eigentlich noch mehr Stimmen holen müssen.

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