Rund 60 Personen folgten am Donnerstag den Ausführungen im Parktheater. GVG-Präsident Heinz Westreicher wies in seinem Jahresbericht auf die zahlreichen Aktionen des GVG im vergangenen Jahr hin, das man mit einem kleinen Gewinn in der Kasse abschliessen kann. Der wohl bemerkenswerteste Punkt in seinen Ausführungen war wohl die Tatsache, dass der GVG sich über 10 neue Mitglieder freuen kann.

In seinem Ausblick auf Kommendes ist die neue Homepage www.gvg.ch zu erwähnen, die am 1. Mai aufgeschaltet wird. Sowie natürlich das Grenchner Fest im Spätsommer. «Wir liegen richtig mit unseren Anstrengungen».

Karin Heimann, von der Stadt Grenchen für die Standortförderung mandatiert, gab einen Einblick in ihre Arbeit im Bereich Wirtschaftsförderung und Standortmarketing. Sie unterstrich die positive Entwicklung der Stadt in den letzten 10 Jahren, besonders in Bezug auf Arbeitsplätze im Industriebereich und begrüsste die Entwicklung der Standortförderungsstrategie, die als Kompass für die Standortförderung der Stadt dienen soll. Auch Vertreter aus dem Gewerbe werden Ende Mai in einem Workshop an diesem Kompass arbeiten. Zu den Arbeiten der Standortförderung gehöre auch die Positionierung als Wohnstandort auf der Jurasonnenseite.

Auch mit Projekten wie der Zentrumsentwicklung gebe die Stadt Impulse, sei es mit der geplanten Belebung des Marktplatzes oder der Zwischennutzung der ehemaligen CS-Filiale, wo seit letztem Donnerstag ein PopUp Store mit Secondhand Designer-Kleider die Blicke auf sich ziehe und Frequenzen in das Zentrum bringe. Interessant für die Gewerbetreibenden war insbesondere auch der geplante Gewerbepark an der Lengnaustrasse, wo die Arbeiten für eine Machbarkeitsskizze von einem Grenchner Planungsbüro aufgenommen wurden.

Heinz Frei, 14-facher Weltmeister mit 15 Goldmedaillen bei den Paralympics und 10-facher Behindertensportler des Jahres, zog mit seiner eindrücklichen Präsenz die Anwesenden in seinen Bann. In seinem persönlich gefärbten Referat «Wachsen an der Herausforderung» schilderte Frei seinen Umgang mit den Folgen des Unfalls, der ihn mit 18 Jahren ereilte.

Er habe es seinen Freunden und seinem Umfeld damals zu verdanken, dass er wieder «Tritt gefasst» habe und zu der Erkenntnis gelangt sei, dass er jetzt vorwärts schauen müsse, seine Beine abschreiben und das Beste daraus machen müsse. Er zeigte mit anschaulichen Beispielen aus seinem Leben, wie man schwere Situationen meistern kann und wie man diese Erfahrungen im täglichen Leben nutzen und an der Herausforderung wachsen könne. (om)