Umstritten war die Erhöhung der Personalsteuer, die neu 50 Franken pro Kopf betragen sollte, schon im Gemeinderat. Die Erhöhung sollte einerseits das budgetierte Defizit entschärfen, andererseits aber auch die Veranlagungskosten, die der Kanton jährlich mit 645 000 Franken verrechnet, solidarisch verteilen.

Es sei gerade nicht solidarisch, wenn «Arme» und Wohlhabende gleich viel zahlen müssen, lautete aber das mehrfach vorgetragene Argument dagegen. Es gehe auch nicht an, Ehepaare so stark zusätzlich zu belasten. Am Ende obsiegte ein Antrag von Alfred Kilchenmann, die Personalsteuer bei 20 Franken zu belassen, jedoch neu wie vorgesehen bei jeder Person zu erheben.

Vereinsbeitrag bleibt erhalten

Die Gemeindeversammlung hat das Budget 2015 mit einer kleinen Änderung genehmigt. Der Verein «Üsi Witi» bekommt auf Antrag von Nicole Hirt weiterhin 5000 Franken von der Gemeinde. Der Gemeinderat hatte den Beitrag gestrichen, weil er für die Pistenverlängerung des Flughafens ist und der Verein dagegen.

Die baulichen Änderungen an drei Schulhäusern im Zentrum stehen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Sek I Reform. Dafür genehmigte der Souverän diskussionslos einen Betrag von 3,59 Mio. Franken. Über das Investitionsprojekt wird am 8. März eine Urnenabstimmung durchgeführt.

Klar angenommen wurde auch eine Erhöhung der Feuerwehr-Dienstpflicht von 42 auf neu 45 Jahre. Durch die Ersatzabgabe können rund 45 000 Franken Mehreinnahmen generiert werden, wie der zuständige Abteilungsleiter Robert Gerber darlegte.