Grenchen

Gemeinderatskommission spricht Geld für zusätzliche Schulzimmer

Im Schulhaus Eichholz werden zwei zusätzliche Schulzimmer erstellt

Im Schulhaus Eichholz werden zwei zusätzliche Schulzimmer erstellt

Es braucht mehr Platz in den Grenchner Schulhäusern. Die Gemeinderatskommission beschloss entsprechende Nachtragskredite für Umbauten.

Da bis zum 12. Mai keine Gemeinderatssitzung mehr anberaumt ist, hat die Gemeinderatskommission GRK auf Antrag des Stadtpräsidenten beschlossen, in der Zwischenzeit offensiver über die (ansonsten vertraulichen) Sitzungen der GRK zu orientieren.

Weil die Bevölkerungs Grenchens wächst sind in den nächsten Jahren zusätzliche Schulräume nötig. Nebst einem grösseren Ausbauprojekt im Schulhaus Kastels sind auch kurzfristige Massnahmen in den Schulhäusern Eichholz und Halden nötig. Das Schulhaus Eichholz braucht bereits für das kommende Schuljahr 20/21 zwei zusätzliche Klassenzimmer.

Die GRK hat an ihrer Sitzung vom Mittwoch einen Nachtragskredit von 93 600 Fr. für bauliche Massnahmen im Eichholz genehmigt. Im Untergeschoss der Turnhalle West wird ein natürlich belichteter Raum, (früher der Trainingsraum des Judoclubs) in zwei Schulräume umgebaut. Dabei kommt ein Trennwandsystem mit zwei Oberlichtern zum Einsatz.

Auch im Schulhaus Halden wird für das kommende Schujahr ein zusätzliches Schulzimmer benötigt. Mit «minimaler Eingriffstiefe», soll dort der Essraum neben der Schulküche zu einem Schulzimmer für Förderunterricht umgebaut werden. Dafür wurde ein Nachtragskredit von 12 600 Fr. genehmigt. Die Schüler essen in Zukunft im Unterrichtsraum neben der Schulküche. Mit diesen beiden baulichen Massnahmen sollen kostenintensive Provisorien vermieden werden, wie es heisst.

Zentrumsbelebung: Hilfe von Expertenseite

Die Belebung des Stadtzentrums ist ein deklariertes Ziel des Gemeinderates im Rahmen der «Kompass»-Ziele. «Wie sich an einer Zentrumsbegehung im Rahmen der letzten Wohntage zeigte, gibt es Fachleute, die etwas zu diesem Ziel beitragen können», erklärt Stadtpräsident François Scheidegger. Deren Hilfe und Erfahrung mit ähnlichen Projekten in anderen Kleinstädten sei nötig, um dem Strukturwandel im Detailhandel begegnen zu können.

Die GRK hat sich deshalb entschieden, durch das Planungsbüro EspaceSuisse eine so genannte Stadtanalyse als Aussensicht durchführen zu lassen. Für eine erste Projektphase, die zwei Monate dauert, wurde ein Kredit von 9800 Fr. genehmigt. Das Resultat soll dem Gemeinderat vorgelegt werden, der dann über das weitere Vorgehen entscheiden kann. In einer zweiten Phase (Kosten: 44 000 Fr., Zeithorizont 10 Monate) würden die Experten unter Einbezug der Betroffenen eine Nutzungsstrategie für das Stadtzentrum erarbeiten. Diese könnte auch in die Ortsplanung einfliessen.

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