Banga
Geht Boris Banga der «Pfuus» aus?

Im Leseraufruf dieser Zeitung haben sich die Leser zu Boris Banga geäussert. Dabei kam es zu einem klaren Ergebnis.

Patrick Furrer
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Boris Banga

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Grenchen scheint gespalten. Die politischen Lager heben Schützengräben aus und Stadtpräsident Boris Bangas Führungsschwächen sind inzwischen aktenkundig. Nach dem Ergebnis der Voruntersuchung häufen sich vor allem die kritischen Stimmen. SVP, FDP und CVP fordern den Rücktritt des Stadtpräsidenten.

Nach Bekanntgabe der Untersuchungsergebnisse lancierte diese Zeitung eine Leser-Befragung: auf der Strasse, per Mail, Fax, SMS und über die Internetseite www.grenchnertagblatt.ch. Die Frage war: Soll sich Boris Banga noch ein weiteres Mal zur Wahl stellen? Oder wäre es besser, wenn der Stapi verzichtet?

Das Ergebnis ist nicht eindeutig. «Selbstverständlich soll Boris Banga ein weiteres Mal antreten. Die Besserwisser von SVP und CVP sind mir keineswegs sympathisch», schreibt eine Leserin. Andere finden: «Unglaublich, dass so ein Boris Banga noch tragbar ist.

Jeder Normale hätte längst seine Kündigung.» Ein ehemaliger Stadtangestellter schreibt: Er glaube, langsam gehe dem Stadtpräsidenten der «Pfuus» aus. Die Nebengeräusche um ihn und seine Frau würden ihm die Entscheidung schwer machen. «Als besseres Übel würde ich ihn aber immer noch vor Müller wählen.»

Insgesamt überwiegen die Stimmen, die Boris Banga weiter im Amt haben möchten. Die Umfrage ist allerdings nicht repräsentativ. Viele Menschen scheuten sich, Stellung zu beziehen. Unten stehend einige, die sich getraut haben.