Der Verein Pro Grenchen hat gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 6. April Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht. Dies erklärte Pro-Grenchen-Sprecher Jürg Allemann. Der Verein hatte gegen das geplante Windkraftwerk der SWG auf dem Grenchenberg Beschwerde erhoben, doch hatte der Regierungsrat und das Verwaltungsgericht den Einsprechern mangels direkter Betroffenheit eine Legitimation aberkannt.

In einer Pressemitteilung schreibt Pro Grenchen, der Regierungsrat und das Verwaltungsgericht habe die gerügten Punkte «oberflächlich behandelt und pauschal verneint». Man trage damit einer Gefahr für die Trinkwasserversorgung durch den Bau zu wenig Rechnung. Die Vorinstanz verletze ihre «Prüfungs- und Begründungspflicht» auch hinsichtlich der weiteren Risiken wie Geländeabsturzgefahr, Infraschall, Sichtbarkeit etc., wird argumentiert.

«Pro Grenchen» empfiehlt überdies, das Energiegesetz am 21. Mai abzulehnen. Mit der Aufweichung des Landschaftsschutzes und der eingeschränkten Einsprachemöglichkeit würde die Juraschutzzone bedeutungslos. Auch sei das Energiegesetz zu planwirtschaftlich. (at.)