Während der internationalen Radrennsport-Veranstaltung «Track Cycling Challenge» kurz vor Weihnachten ist wieder ein Leck im Dach des Velodromes aufgetaucht. Wie Velodrome Geschäftsführer Peter Wirz erklärt, ist man erneut auf Lecksuche und das bisher ohne Erfolg.

«Dass das Problem gerade an diesem Grossanlass auftauchte, hat uns schlaflose Nächte beschert», so Wirz. Denn auf die Holzrennbahn dürfe keinesfalls Wasser gelangen - auch nicht in kleinsten Mengen, «sonst wird es gefährlich». In der Tat sei die eindringende Wassermenge nicht gross - «vielleicht ein Deziliter pro Tag», doch selbst das wäre für die Rennbann zuviel. Die Sturzgefahr vor allem in den Steilwandkurven wäre programmiert.

Mitarbeiter der Südtiroler Holzbaufirma Rubner, welche das Velodrome-Dach baute, waren vor 14 Tagen vor Ort um das Leck zu suchen. «Doch ausgerechnet dann war das Dach total vereist und ein Betreten unmöglich», erzählt Wirz. Seither wird weitergesucht. Auf dem riesigen Dach kommt das einer Suche der Nadel im Heuhaufen gleich.

Der Verdacht bestehe, dass das Problem im Bereich von Dachaufbauten entstehe, wo die Folie durchbrochen ist. Darunter könnte das Wasser aber noch viele Meter weiterfliessen, bevor es irgendwo austritt. Wie gross der Schaden effektiv ist - es wäre laut Wirz ein Garantiefall - ist somit zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar. (at)