Gleich beim Betreten des Schulhaus Eichholz steigt einem der süss-herbstliche Geruch der Kürbisse in die Nase. Kindergeschnatter, Gelächter und viele fleissige Hände dominieren den Korridor, in dem Donnerstag und Freitag gesamthaft rund 110 Schülerinnen und Schüler damit beschäftigt sind, ihre orangen Kunstwerke für den Umzug an der Chürbisnacht fertigzustellen.

Die eigens bei einem Bauern bestellten Kürbisse werden ausgehöhlt und mit Schablone und Schnitzwerkzeug zu prächtigen Lichtern umfunktioniert. Sieben Schul- und drei Kindergartenklassen werken, was das Zeug hält, weiss Barbara Zoss, Lehrerin der Klasse 3D und OK-Mitglied der Chürbisnacht. «Die Kinder haben grossen Spass», sagt sie und hat auch gleich eine kleine Besonderheit des Umzuges zu berichten.

Der vergangenes Jahr im «Kastels» mithilfe eines Schlossers gebaute Monster-Kürbis dieses Mal am Lichterumzug mitgeführt und danach - zusammen mit den anderen Lichterwagen - auf dem Marktplatz postiert. Für die Deko auf dem Marktplatz sind Schulklassen des Schulkreis Zentrum und des «Halden» verantwortlich.

Ein Fest für die Sinne

«Komme ich jetzt in der Zeitung?» - «Wollen Sie meinen Kürbis sehen?» - «Also, das macht viel mehr Spass als normale Schule» - allerlei wollen die Nachwuchskünstler wissen und berichten. Dass es sie schon «kribbelt», ist den aufgestellten Lehrpersonen und Schulkindern anzumerken.

Die 16. Chürbisnacht vom 26. Oktober 2012 verspricht wieder, ein Fest für alle Sinne zu werden. Nebst dem herbstlich-bunten Treiben auf dem Markt gibt es allerlei musikalische und festliche Auftritte sowie ein breites, kulinarisches Angebot.

Der grösste Schmaus für Auge und Ohr bleibt aber der Lichterumzug nach dem Urknall. Dort gibt es nicht nur die Kreativität in Form der Lichter und Wagen zu bewundern; die Stadtmusik führt den Umzug an und an insgesamt drei Stopps werden die Schulkinder auch das Chürbisnacht-Lied zum Besten geben. (fup)