Freilichtspiel Grenchen
Zuversicht bei den Veranstaltern von «Äs eigets Völkli»: der Vorverkauf hat begonnen

Weil man ein coronakonformes Konzept habe, sollen die Jubiläums-Freilichtspiele im Juni stattfinden. Der Vorverkauf für «Äs eigets Völkli» hat begonnen.

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Der Verein Freilichtspiele Grenchen hat am 29.03.2021 seine Hauptversammlung abgehalten. Wie so oft in diesen Zeiten, in einem etwas neuen Format. Mitglieder und Vorstand haben sich «im Dreifach-Modus» ausgetauscht und die Traktanden behandelt: vor Ort, per Video-Konferenz und auf dem Korrespondenzweg. Zu Überraschungen kam es nicht, die Sachgeschäfte waren rasch behandelt. Wesentlichster Punkt war der Ausblick auf die kommende Spielsaison.

Der Präsident, Christian Ambühl, stellte fest: «Wir alle freuen uns auf den Sommer 2021. Unser Format passt genau in die aktuelle Situation. Alle Beteiligten setzen sich dafür ein, so dass wir einen kleinen, feinen Anlass gross rausbringen und Grenchen ein Geschenk machen können!».

Das zehnte Freilichtspiel von Iris Minder

Die diesjährige Ausgabe der Freilichtspiele Grenchen, ist die Jubiläumsausgabe. Zum zehnten Mal wird auf dem Freilichttheaterplatz Eichholz gespielt. Auch diese Ausgabe trägt die Handschrift von Iris Minder: Ein eigens für diesen Sommer geschriebenes Stück, welches sie auch gleich selbst inszeniert! – «Äs eigets Völkli», so der Name der Produktion, zu welcher sämtliche Vorbereitungsarbeiten angelaufen sind, «ist ein nicht immer ganz ernst zu nehmender Spaziergang durch die Grenchner Geschichte», so viel verrät die bekannte Kulturschaffende schon vorweg.

Freilichtspiele von Iris Minder in Grenchen 2003: «Die Eule»
12 Bilder
2005: «Giigerain»
2007: «Chräjeruef»
2009: «Frömdi Herre – Frömdi Dienschte»
2009: «Frömdi Herre – Frömdi Dienschte»
2011: «Ich glaub‘ mich tritt ein Pferd»
2013: «Uhregrübler»
2015: «Näbu»
2015: «Näbu»
2017: «Wiiberheer»
2017: «Wiiberheer»
Freilichtspiele von Iris Minder in Grenchen

Freilichtspiele von Iris Minder in Grenchen 2003: «Die Eule»

Manuela Jäggi

«Coronataugliches Format»

«Unser Format ist absolut coronatauglich», gibt Konrad Schleiss, welcher zurzeit im Verein für die Finanzen verantwortlich ist, zu Protokoll. «Pro Vorstellung werden wir nur 35 Gäste begrüssen und diese werden dann hautnah in die verschiedenen Schauplätze und Szenen eintauchen können – ein Szenenspiel, in welchem Ensemble und Zuschauer*innen im wahrsten Sinn des Wortes zusammen unterwegs sind». Schleiss freut sich darüber, dass der Anlass auch dieses Jahr auf wichtige Sponsoren zählen darf, «die bisherigen Zusagen stimmen uns zuversichtlich!».

Der Vorverkauf läuft seit dem 29. März . Es gibt drei Möglichkeiten an die Tickets zu kommen:

  • Online über www.freilichstspiele-grenchen.ch
  • Telefonisch unter der Nummer: 032 500 20 26, jeweils Montag, Dienstag und Mittwoch von 9.00–12.00 Uhr sowie Freitag von 9.00-12.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr.
  • Persönlich an der Rainstrasse 19, in Grenchen jeweils am Freitag von 9.00-12.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr

«Dieses Jahr müssen wir flexibel bleiben!», heisst es in einer Medienmitteilung. Wie exakt die Pandemielage im Juni/Juli sein wird (die Première ist auf den 11. Juni angesagt, die Dernière findet am 10. Juli statt), sei heute nicht abschätzbar. So werde die Internetseite eine wichtige Kommunikationsplattform sein, auf welcher Aktualitäten zu den Vorstellungen und dem Drumherum veröffentlicht werden.

Sechzehn Vorstellungen geplant

Dass die geplanten sechzehn Vorstellungen gespielt werden können, darüber ist man sich in der Leitungs-Crew einig. «Es kann aber – gerade im Gastronomieangebot – durchaus zu Einschränkungen kommen», meint die dafür zuständige Cristina Pitschen. Die Zuversicht und Vorfreude auf einen weiteren Sommer mit Grenchner Freilichttheater überwiegt …und damit die erwartungsvolle Aussicht darauf, dass es endlich wieder einen lokalen Live-Kulturevent geben wird! (at.)