Am 5.November 1988 wurde die BLS-Lok RE 4/4 Nr. 163 im Nordbahnhof auf den Namen Grenchen getauft. Sie wurde als Universallokomotive mit guter Bergleistung beschafft, um die Züge mit hohen Geschwindigkeiten befördern zu können. Am Wochenende stand das Klubhaus der Bevölkerung mit den Modelleisenbahntagen wieder offen.

Bauliche Veränderungen an der Anlage gab es in den letzten Monaten kaum. Aber: Die gesamte Fahrstrecke wurde mit einer Immo-Steuerung ausgerüstet und alle Lokomotiven erhielten eine ESU-Steuerung. «Damit können wir alle Zugskompositionen im gleichen Tempo fahren lassen» war von Mario Plüss zu erfahren. Für einen reibungslosen Fahrbetrieb während war Computersachverständiger Roland Meier mit seinem Team verantwortlich.

Die Modelleisenbahntage waren gut besucht. Schon am Freitagabend herrschte Hochbetrieb. Neben ICE-Zugskomposition entdeckte man auch den «Turbo» der in der Ostschweiz mit Erfolg eingesetzt wird. Der seit einigen Jahren eingesetzte Reklamezug und auch die «Grenchen» hatten auf der ganzen Strecke freie Fahrt. Erstmals zu sehen war ein Modell der BGU-Busse. (khg)