Die gut besuchte Generalversammlung von Grenchen Tourismus zeigte einen dynamischen Verein, dessen vielfältige Aktivitäten von den Einwohnern der Region auch rege genutzt werden. Der Vorstand konnte prominent verstärkt werden. Wirtschaftsförderin Karin Heimann wird ebenso Einsitz nehmen wie Kantonsrätin Angela Kummer.

Präsident Christoph Siegrist konnte auf einen ganzen Strauss an Aktivitäten zurückblicken. Im Winter erfreuen sich die Schneeschuh-Wanderungen immer grösserer Beliebtheit, im Sommer wurde das Angebot Attraktiv-Ferien rege genutzt (3300 eingelöste Bons). Erstmals organisierte man eine Etappe bei der Leser-Wanderung dieser Zeitung, auch dieses Jahr wird man wieder dabei sein.

Gelohnt hat sich die Übernahme des Verkaufs der SBB-Tageskarten, welcher etwas über 6000 Franken in die Kasse spülte. Der Ertrag wird mit der BGU geteilt. Die Einnahmen aus dem Mitgliederbeiträgen nähern sich der 10'000-Franken-Marke (220 Mitglieder). Die Zahl der Logiernächte betrug im Berichtsjahr 15'560, etwas weniger als im Vorjahr. «Aber wir bewegen uns angesichts der Hotelsituation in der Stadt immer noch auf einem guten Niveau», betonte der Präsident. Auch die Übernachtungstaxen aus privaten Gastunterkünften entwickeln sich munter weiter.

Kassierin Corinne Maier konnte eine Rechnung mit einem kleinen Überschuss präsentieren (1500 Franken). Das Eigenkapital beläuft sich auf 33'500 Franken.

Aus Altersgründen demissioniert hat Eric Meister, der schon im ersten Vorstand im Jahre 1965 dabei war. Er hat aber die Attraktiv-Ferien 2018 aufgegleist und wird auch weiterhin für die Geranien-Zierde am Schiffsanlegesteg zuständig sein.

Neben diversen Aktivitäten, die auf dem primären Informationskanal von Grenchen Tourismus, der informativen und gutbesuchten Internetseite, jederzeit abrufbar sind, wird sich der Vorstand in der nahen Zukunft vor allem mit der Überarbeitung des Reglements «Übernachtungstaxen» in Abstimmung mit der Einwohnergemeinde auseinandersetzen. «Mit neuen Kräften und neuem Selbstverständnis werden wir auch darauf dringen, in den kantonalen Gremien vertreten zu sein», schloss Christoph Siegrist seine Ausführungen.