«Das Flugzeug hat zwei Mal versucht von der Graspiste zu starten», berichtet ein Augenzeuge über den Unfall, der sich um zirka 16.10 Uhr ereignete. «Der erste Versuch wurde abgebrochen. Beim zweiten Versuch hat das Flugzeug nur mit Mühe abgehoben», berichtet Christoph Aeschlimann, der selber auf dem Flughafen arbeitet und zum Zeitpunkt des Unfalls mit Segelflugschlepp beschäftigt war.

Die Maschine habe es aber nur knapp über die Kantonsstrasse geschafft, die nach der Piste kommt. Dann sei das Flugzeug im Feld verschwunden. Ambulanz Polizei und Feuerwehr seien rasch vor Ort gewesen. Sie konnten feststellen, dass sich die beiden Piloten unverletzt aus dem Wrack befreien konnten.

Das Flugzeug, eine ältere Maschine vom Typ Piper Tomahawk der Grenchner Maxim Air, wurde total beschädigt. Noch am Nachmittag trafen Beamte des Büros für Flugunfalluntersuchungen per Helikopter am Unfallort ein.

Der Grenchner Aviatik-Journalist Peter Brotschi vermutet, dass der Schüler bewusst Startabbrüche übte und dabei etwas schief gegangen ist.