Finanzchef Michael Reiff konnte der Generalversammlung einen Gewinn von 4400 Franken für die letzte Saison vermelden. Dies bei einem Finanzvolumen von 495'000 Franken. Für die laufende Saison ist wiederum ein kleiner Gewinn von 8000 Franken budgetiert. Das Vermögen beläuft sich auf 24'000 Franken.

Präsident Mike Rüetschli, dessen Jahresbericht wegen einer Erkrankung seinerseits vorgelesen wurde, ging kurz auf die erfolgte Fusion mit Fulgor ein. In dieser Hinsicht gebe es noch Verbesserungspotenzial, aber das Ganze funktioniere. Im Weiteren zeigte er sich erfreut über die mit der Stadt abgeschlossene Nutzungsvereinbarung. Das oberste Gebot müsse auch weiterhin seriöses Arbeiten sein. Dazu könne jeder im Verein seinen Teil beitragen.

Aufstieg und Cupfinal

«Wir müssen für höhere Zeile bereit sein» erklärte Sportdirektor Peter Baumann. Konkret wird der Aufstieg angepeilt. Wichtig sei es auch, den Cupfinal im Solothurner-Cup zu erreichen. Denn danach warteten attraktive und auch finanziell lukrative Spiele. Er habe einen ambitionierten Fünfjahresplan ausgearbeitet. Wo er den FCG 15 danach sieht, wollte er noch nicht verraten.

Der FC Grenchen 15 verfügt auch über eine grosse Nachwuchsabteilung. Nicht weniger als 280 Juniorinnen und Junioren konnte der Verein für diese Saison in 26 Teams melden. Juniorenobmann Beat Lauper gab als Ziel den Ligaerhalt aller Teams bekannt. Und bei den A+ Junioren strebt man den Aufstieg in die Coca-Cola-Liga an. «Erlebnis soll vor dem Ergebnis stehen», gab er als allgemeine Devise aus. Er schränkte aber ein, dass dies im Einzelfall auch mal anders ein könne. Stolz sei er im Übrigen, dass verschiedene Fussballerinnen und Fussballer aus der hiesigen Juniorenabteilung den Sprung in überregionale und nationale Kader geschafft hätten. Und nicht zuletzt verwies er auf die Tatsache, dass 9 Junioren im Kader der ersten Mannschaft stehen.

Neues Vorstandsmitglied

Im Vorstand gibt es einen Zuzug zu vermelden. Daniel Emch wird neues Mitglied mit besonderen Aufgaben und ergänzt damit das Team mit Mike Rüetschli (Präsident), Beatrice Aubry, Lilo Dellsperger, Marcel Bolliger, Michael Reiff, Beat Lauper und Peter Baumann.

Stadtpräsident François Scheidegger zeigte sich in seiner Ansprache glücklich darüber, dass die Fusion mit Fulgor gelungen sei. Er betonte im Weiteren, dass die Stadt auch in Zukunft den FCG 15 unterstützen werde. Und auch wenn die finanzielle Lage nicht gerade rosig sei, habe man nicht vor, bei den Vereinen zu sparen, also auch nicht bei den Fussballern.