Die Eigentümer des Gesundheits- und Alterszentrums Sunnepark bauen bis Mitte 2021 nebenan auf dem Areal des alten Spitals sechs Blöcke mit Miet-, Eigentums - und Pflegewohnungen. Wie Florian Fussl, Vertreter der ausführenden Generalunternehmung Genu Partner erklärte, kann nach Erfüllung der Auflagen am Montag mit den Rodungsarbeiten begonnen werden.

Zuerst die Altlasten

Das alte Spital wird danach von einer Spezialfirma von Altlasten befreit und abgebrochen. Je nach Verlauf kann ab März mit dem Aushub begonnen werden. Solviva-Verwaltungsratspräsident Willi Gyger blendete in die Geschichte des Sunnepark zurück, die 2007 mit einem geplanten Pflegeheim begann und nach bekanntwerden der Spitalschliessung in dessen Übernahme 2012 durch die Solviva mündete. In nur gut eineinhalb Jahren wurde das (neue) Spital danach umgebaut. «Ein Projekt, das mir Nierensteine gemacht hat, weshalb ich hier nicht mehr aktiv dabei bin», wie Giger freimütig sagte. Solviva sei seit 2010 stark gewachsen und habe zurzeit an sieben Orten Projekte am Laufen. «Für dieses hier hoffen wir auf einen Age-Preis», zeigte er sich überdies selbstsicher.

Sein Sohn Christian Gyger ist Delegierter des Verwaltungsrates. Er erläuterte das Ausbauprojekt, das drei Mehrfamilienhäuser mit normalen Mietwohnungen umfasst, mit optionalen Dienstleistungen wie Spitex (intern oder extern), zwei Häuser mit Pflege- bzw. betreuten Wohnungen und einem Haus mit Eigentumswohnungen.

Man werde denselben guten Standard wie beim Spitalausbau anbieten. «Die Leute meinen immer, wir seien teurer als andere Heime, was aber nicht stimmt», meinte Willi Gyger. «Sie meinen es, weil hier alles so stilvoll ausgestattet ist.»