FC Wacker

FC Wacker hofft auf Kunstrasenplatz - auch für die Junioren

Der Vorstand des FC Wacker von links nach rechts: Hans Peter Gribi, Michel Schlup, Präsident Christian Schlup , Daniele Caroli.  wen

Der Vorstand des FC Wacker von links nach rechts: Hans Peter Gribi, Michel Schlup, Präsident Christian Schlup , Daniele Caroli. wen

An der Generalversammlung war der geplante Kunstrasenplatz Hauptthema. Klubvorstand und Stadtpräsident setzten sich für das Projekt ein und plädierten für ein Ja bei der kommenden Urnenabstimmung diesen Herbst.

Am Ende der 94. ordentlichen Generalversammlung des FC Wacker Grenchen richtete sich Präsident Christian Schlup mit einem flammenden Appell an die Mitglieder: «Ich bitte euch, am 23. Oktober ein Ja für den Kunstrasen in die Urne zu legen. Ein übers ganze Jahr hinweg benutzbares Spielfeld ist enorm wichtig für die Grenchner Fussballvereine, vor allem für die immer zahlreicher werdenden Junioren.»

«Nur» 1,63 Millionen Franken

Unterstützt wurde Schlup vom anwesenden Stadtpräsidenten Boris Banga, der den Wackerianern deutlich machte, dass der Kunstrasen die Stadtkasse «nur» mit 1,63 Millionen Franken belastet, der urnenpflichtige Gesamtkredit sich aber auf 2,98 Millionen Franken beläuft, da das vorgesehene Landstück vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen umgebucht werden muss.

Als der Grenchner Fussballverein mit der grössten Juniorenabteilung (123 Spieler) hat gerade der FC Wacker ein grosses Interesse daran, seinem Nachwuchs die bestmöglichen Trainingsmöglichkeiten zu bieten. «Seit einem Jahr führen wir nach der Auflösung der Gruppierung RegioGrenchen wieder eine eigene Juniorenabteilung und haben in dieser Zeit erreicht, dass in allen Altersklassen ein Team in der höchsten Liga vertreten ist», erklärte Juniorenobmann Beat Lauper im Clubhaus des Stadions Riedern.

Die Vertreter der Aktivmannschaften betonten die Wichtigkeit einer guten Nahwuchsabteilung. «So können immer wieder eigene Junioren in die erste Mannschaft integriert werden», sagten sie durchs Band.

Mutationen im Vorstand

Der Neuaufbau der Juniorenabteilung bescherte dem FC Wacker ein finanziell schwieriges Jahr. Es entstanden höhere Personal- und Spielbetriebskosten, dazu mussten etliche Spieler in den Verein transferiert werden. So schaut unter dem Strich ein Minus von knapp 10000 Franken heraus. Neue Wege zur Geldgewinnung wurden gefunden, so dass das kommende Vereinsjahr ohne nennenswerte Verluste bestritten werden sollte. Zum Beispiel will sich der FC Wacker der Grenchner Bevölkerung noch stärker als Familienverein präsentieren und an Anlässen teilnehmen.

Aus dem Vorstand verabschiedeten sich nach fünf Jahren Marco Alborghetti (Sportchef) und nach zwei Jahren Regula Leuenberger (Sekretärin). Sie werden ersetzt durch Daniele Caroli, Hans Peter Gribi und Michel Schlup. Den Jakob-Gobber-Preis für besondere Verdienste rund um den Verein erhielt Hans Peter Gribi, «das Mädchen für alles» des FC Wacker Grenchen.

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