Fussball
FC Grenchen verliert nach Kaltstart

Erstligist Grenchen unterlag Breitenrain mit 4:2. Nachdem die Berner zur Pause mit drei Toren im Vorsprung lagen, gelang dem FCG durch zwei Tore von Mujic und Cupi der Anschluss. Dann kam das vierte Berner Tor.

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FCG-Trainer Hans Peter Kilchenmann dirigiert das Team.

FCG-Trainer Hans Peter Kilchenmann dirigiert das Team.

Solothurner Zeitung

Es bedeutete für das Kilchenmann-Team die erste Niederlage nach fünf erfolgreichen Partien.

Aufstiegsaspirant Breitenrain musste das gestrige Abendspiel mangels Flutlicht auf dem Kunstrasen in Bümpliz spielen. Gleichzeitig sickerte durch, dass Schötz die Lizenz nicht erhalten wird und Münsingen sich deshalb noch Hoffnungen auf die Aufstiegsspiele machen kann. Die Gastgeber eröffneten bereits in der 6. Minute das Skore. Carrasco erwischte den weit herausgelaufenen Mülchi, welcher die letzten drei Spiele der Saison für Stammgoalie Fleuti im Tor steht, mit einem Heber. Tugal versuchte zwar noch den Ball vor der Linie wegzuspedieren, doch der Assistent zeigte an, dass der Ball die Linie überquert hatte. Auf der Gegenseite vermochte Portmann eine Direktabnahme von Cupi in Corner zu lenken. Just als es den Grenchnern besser lief, schlug es hinter Mülchi zum zweiten Mal ein. Jaggi zog ab und traf mit seinem Schuss Müller, von wo der Ball Mülchi auf dem falschen Fuss erwischte. Keine zwei Minuten später war Niederhauser bei einem Eckball zur Stelle und markierte das 3:0.

Kurze Hoffnung nach der Pause

Nach der Pause verkürzte der FCG auf 3:2. Zuerst traf Mujic nach einem Zuspiel von Edward (56.) Fünf Zeigerumdrehungen später enteilte Cupi der Abwehr. Portmann war gegen den Scharfschuss in die rechte untere Ecke chancenlos. In dieser Spielphase war von Breitenrain nicht mehr viel zu sehen. Obwohl die Gäste dem Ausgleich nahe standen, war es Carrasco, welcher mit seinem zweiten Tor zum 4:2 alles klar machte. Trotzdem war Breitenrain-Trainer René Erlachner unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft: «Wer zur Pause 3:0 führt, sollte nicht mehr ins Zittern kommen.» (MBG)