Dass die Bau-, Planungs- und Umweltkommission (Bapluk) vom FCG fordert, den Umgangston mit den Behörden zu verbessern und im Bereich Sponsoring aktiver zu werden, hat nun beim künftigen Präsidenten Rolf Bieri für einigen Ärger gesorgt: Dass Massnahmen für bessere Trainingsmöglichkeiten geprüft werden, begrüsst er zwar.

Die fordernde Haltung der Behörden gegenüber dem FC findet er aber daneben. «Als Steuerzahler erwarte ich von den Behörden, dass sie optimale und zeitgemässe Rahmenbedingungen und Infrastrukturen für die Vereine schaffen und ihnen nicht diktieren, was sie zu tun haben», schreibt Bieri in einer Mail an Medien, Stadtpräsidium und alle Parteien. «Im Weiteren wäre ein Kunstrasenplatz oder Allwetterplatz oberstes Gebot, da jetzt auch der Rindenplatz wegen des Velodromes geopfert wird.» Der bisherige Rindenplatz unterhalb des «Brühl» kommt wegen des Velodromeparkplatzes weg und soll durch einen kleinen Teil Rasenplatz vom neuen Parkplatz zum westlichen Trainingsfeld ergänzt werden.

Fusion ausgeschlossen

Das Thema Fusion liegt dem designierten FCG-Präsidenten ebenfalls am Herzen. Wie er erklärte, soll dieses in der kommenden Saison bereits diskutiert werden, lediglich eine Fusion in nächster Zeit schliesst er aus. Bieri war es schliesslich, der die Diskussion ins Rollen brachte. «Eine Fusion hätte durchaus Vorteile, wenn zum Beispiel die aktiven Mannschaften im Stadion Brühl spielen und trainieren würden und die Junioren in der Riedern. Aber auch betreffend Organisation, Funktionäre und Sponsoring.»

Klar sei nach wie vor, dass man einen Zusammenschluss mit allen Fussballvereinen besprechen müsste und der FC Grenchen die Führungsrolle übernehmen müsste. «Einfach», schätzt Bieri daher, «wird das sicher nicht.» (fup)