91 Kinder und Jugendliche vom Kindergärtler bis zur Siebtklässlerin geniessen diese Woche die Ferien in den zwei Frühlingslagern der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach.

58 Schüler ab der Mittelstufe erleben eine Woche voller Spiel, Spass und Abenteuer in einem Lagerhaus in St. Stephan, unter der Hauptleitung von Katja Reinhard und mit ihrem 15-köpfigen Team ehrenamtlicher Helfer. Die jüngeren Jahrgänge bis zur 3. Klasse profitieren vom traditionellen «Lager zu Hause»: eine abwechslungsreiche Tagesstruktur im Zwinglihaus mit Spielen, Basteln, Geschichten und Singen sowie einem Ausflug zum Bräteln ins Eichholz. Sie übernachten zu Hause.

Geleitet wird dieses Lager von Kirchgemeindepräsidentin Nelly Furer. «Noch nie war mein Leitungsteam so jung wie dieses Jahr. Mehrere Jugendliche im zweitletzten oder letzten Schuljahr, die ich aus meiner Zeit als Jugendarbeiterin der Kirchgemeinde kenne, haben mich angerufen, um zu fragen, ob sie mich bei der Organisation des Lagers unterstützen könnten», freut sich Furer. Hinzu kämen mehrere erwachsene Helferinnen und Helfer.

Mit dem Kochteam umfasse ihre Lagerleitung 13 Personen. «Für mich ist es ein Riesenaufsteller zu sehen, wie viele junge Leute sich mit Begeisterung für unsere Lager engagieren», sagt die Kirchgemeindepräsidentin. So beliebt sind die Lager, dass sie auch von Kindern anderer Konfessionen und Religionen gern besucht werden – und ähnlich attraktiv sind wie Angebote von Sportvereinen: Mindestens ein Bub, dem die Eltern die Wahl zwischen einer Fussballferienwoche und dem Lager in St. Stephan gegeben hatten, habe das Lager der Kirchgemeinde gewählt. (dd)