Vorgesehen waren dafür eine Fläche von zehn Hektaren, man rechnete mit gut 750 000 Kubikmeter Aushubmaterial (wir berichteten). Das Landschaftsbild veränderte sich in den letzten Jahren, doch laut Martin Schwab, Leiter der Aushubdeponie Mettlen-Dennier, nicht in einem Ausmasse, dass es auf den ersten Blick wahrgenommen werden könne. Dies, obwohl sich während der Arbeiten einiges verändert hat an der Planung.

Höher als zuerst geplant

«Aufgrund der Autobahnwerkausfahrt, die den Transport des Materials zu unserer Deponie erleichterte, ging der Prozess zügig voran», teilt Martin Schwab mit. Dies habe dazu beigetragen, dass der Bauherr der beiden Tunnel in Biel noch mehr Material in die Deponie Leuzigen bringen wollte. Der Kanton habe damit keine Probleme gehabt und diesen Vorschlag abgesegnet. «Schlussendlich wurde der neue Hügelzug vier Meter höher als geplant und es kamen etliche Kubikmeter an Aushubmaterial dazu», meint Schwab. Die Erhöhung des Landstückes beläuft sich nun nach Angaben Schwabs auf insgesamt 18 Meter. Im Dennier seien es nun rund 967 000 Kubikmeter, Mettlen beinhalte gut 348 000 Kubikmeter Aushubmaterial.

Bis Mitte 2015 plant man, dass 90 Prozent des Denniers fertig sein werden. «Vom Dennier sind bereits 40 Prozent wieder landwirtschaftlich nutzbar und seit 2014 in Betrieb», berichtet Martin Schwab. Das Ende der Arbeiten in der Deponie ist jedoch noch nicht in Sicht: Laut Martin Schwab sei jetzt nebst dem bisher verwendeten Land von Hans-Rudolf Schwab ein weiteres Grundstück von einem Bauern zur Verfügung gestellt worden. Wenn man den Hügelzug weiterzieht, seien das noch einmal 220 000 Kubikmeter, die dazukommen.

Landwirtschaft und Natur

Am Verwendungszweck der Landschaft werde sich jedoch in Zukunft nichts ändern. Es werde weiterhin Landwirtschaft betrieben werden und ungefähr eine Hektare Land wird in Naturschutzgebiet umgewandelt. Am Fusse des Hügelzuges (im Norden) wurden 6 Absetzbecken erstellt. Diese Becken werden sehr rege von Tieren benützt. Zusammen mit der kantonalen Naturschutzbehörde und dem KSE hätten sie ein Konzept erstellt, das die Bepflanzung des Geländes mit einheimischer Flora vorsieht, um so entsprechend die Fauna zu fördern. Die Notausfahrt bei der Autobahn A5 Leuzigen wird weiterhin benützt, sodass keine Lastwagen durch die Dörfer fahren müssen.

94 000 Lastwagen

Während der Arbeiten in der Deponie wurden sie entsprechend für die Lastwagen angepasst und auch rege benützt: Rund 94 000 Mal seien die Fahrzeuge der M. Schwab AG und andere Transportunternehmen zwischen Biel und Leuzigen hin- und hergefahren. Wie viel Geld dabei im Spiel ist, möchte man nicht preisgeben. Doch für Martin Schwab ist klar, dass sowohl die Gemeinde wie auch alle anderen, die an diesem Projekt beteiligt sind, einen Gewinn daraus ziehen.