ETA-Prozess
Ex-Buchhalterin der ETA muss fast 4 Jahre ins Gefängnis

Das Obergericht fällte sein Urteil: Die ehemalige Chefbuchhalterin der ETA muss für 3 Jahre und 9 Monate ins Gefängnis. Damit wurde das Strafmass um 3 Monate reduziert. Vom Vorwurf der Geldwäscherei hat sie das Obergericht freigesprochen.

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Die ETA SA in Grenchen wurde von der eigenen Chefbuchhalterin um 4,8 Mio. Franken betrogen. Urs Lindt

Die ETA SA in Grenchen wurde von der eigenen Chefbuchhalterin um 4,8 Mio. Franken betrogen. Urs Lindt

Solothurner Zeitung

Über sechs Jahre hinweg hatte sie die Firma mit Hauptsitz in Grenchen um fast 5 Millionen Franken betrogen. Sie hatte sporadisch Bargeldbezüge getätigt und vorgetäuscht, die Mittel würden für die Firma gebraucht. Einen grossen Teil des Geldes gab sie aus. Sie lebte auf grossem Fuss und verspielte Unsummen in Casinos auf der ganzen Welt (wir berichteten).

Das Amtsgericht Solothurn-Lebern verurteilte Valeria M. im Juli 2009 wegen gewerbsmässigen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung und gewerbsmässiger Geldwäscherei zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von vier Jahren.

Die Angeklagte hatte das Strafmass und die Verurteilung wegen Geldwäscherei angefochten.

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