Über sechs Jahre hinweg hatte sie die Firma mit Hauptsitz in Grenchen um fast 5 Millionen Franken betrogen. Sie hatte sporadisch Bargeldbezüge getätigt und vorgetäuscht, die Mittel würden für die Firma gebraucht. Einen grossen Teil des Geldes gab sie aus. Sie lebte auf grossem Fuss und verspielte Unsummen in Casinos auf der ganzen Welt (wir berichteten).

Das Amtsgericht Solothurn-Lebern verurteilte Valeria M. im Juli 2009 wegen gewerbsmässigen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung und gewerbsmässiger Geldwäscherei zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von vier Jahren.

Die Angeklagte hatte das Strafmass und die Verurteilung wegen Geldwäscherei angefochten.