Kinderball

Es geht nichts über einen grossen Haufen Konfetti

Das Parktheater war am Dienstag ganz für die Kleinen und Kleinsten reserviert. Gegen 600 Kinder nahmen am traditionellen Kinderball teil und freuten sich über den Konfetti-Regen.

Es gibt nichts Schöneres, als verkleidet und geschminkt mit anderen Kindern herumzuspringen, sich mit Konfetti zu bewerfen, «Ziggis» zu machen und zu spielen. Wieder einmal war dies am traditionellen Kinderball möglich. Gegen 600 Kinder und Erwachsene verwandelten das Parktheater in ein buntes Tollhaus, der Lärmpegel war entsprechend hoch, doch das störte niemanden. Feen rannten Zauberern hinterher, eine Prinzessin liess einen Konfetti-Regen auf einen Piraten niedergehen, die Cowboys käpselten wild im Zeugs herum und erschreckten das kleine Maienkäferchen, das vom Mami getröstet werden musste.

Für einmal rannte die als Vamp verkleidete Schönheit dem Polizisten hinterher und nicht umgekehrt, eine ganze Schar hübscher Burgfräuleins (oder waren es allesamt Prinzessinnen?) strahlten um die Wette. Häsli, Säuli, Maikäfer, Drachen, Bienchen und andere phantasievolle Tiere bevölkerten den Saal. Ritter präsentierten stolz ihre Schwerter, Spiderman lieferte sich mit einem kleinen Muskelprotz ein Konfetti-Duell, eine wunderschön geschminkte Hexe führte eine rote Spinne auf dem Kopf spazieren.

Indianersquaws, aufwändig geschmückt und geschminkt, dass jede echte Indianerin vor Neid erblassen würde, amüsierten sich prächtig und tanzten zu den heissen Rythmen von DJ Zumi, der mit den neusten Gassenhauern und Evergreens für Stimmung sorgte. Kindernarr Marco Kaelin, zum ersten Mal alleine verantwortlich für den Anlass, war schon zu Beginn sehr erfreut über die vielen Kinder und Erwachsenen, die trotz schönstem Wetter ins Parktheater kamen. «Bereits um Viertel nach Eins haben die ersten Familien den Saal gestürmt» sagte er.

Und gleich darauf führte er die erste Polonaise durch den Saal. Die Kinder hatten ihre helle Freude und tobten sich nach Herzenslust aus, immer beobachtet von ihren Müttern, Gotten und Tanten, die die Zeit nutzten, sich gegenseitig auszutauschen und an einem Glas Champagner oder Mineral zu nippen. Die «Schuelschwänzer» sorgten für den fasnächtlichen Guggensound.

Ober Thomas Meister amüsierte sich ebenfalls prächtig. «Ich finde diesen Anlass einfach super, vor allem, weil ich so viele junge hübsche Mütter auf ein Mal treffen kann» meinte er schmunzelnd.

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