Grenchen

Er frass mit Schrauben gespickte Wurststücke - jetzt ist Hund Faro tot

Faro musste operiert werden, nachdem er ein mit einer Schraube präpariertes Wurststück gefressen hatte. Jetzt starb er an den Folgen.

Faro musste operiert werden, nachdem er ein mit einer Schraube präpariertes Wurststück gefressen hatte. Jetzt starb er an den Folgen.

Hund Faro, der Anfang August in Grenchen mit Schrauben gespickte Wurststücke frass und daraufhin operiert werden musste, ist an den Folgen der Operation gestorben. Der Tierschutzverein Grenchen setzt nun eine Belohnung aus.

Der kleine, schwarze Hund hat die auf einer Wiese an der Bielstrasse 142 liegenden Wurststücke gefressen. Wie sich herausstellte, waren sie mit Schrauben versehen. Anscheinend hatte ein Hundehasser die Stücke auf der Wiese ausgelegt. Frauchen Margrit Frank liess Faro noch am selben Abend operieren.

Die herbeigerufene Polizei sammelte derweil die Wurststücke ein. Sie werden derzeit immer noch im kriminaltechnische Labor der Kantonspolizei auf Gift und mögliche Spuren untersucht, wie es auf Anfrage bei der Kapo heisst.

Faro schien wenige Tage nach dem Eingriff wieder auf dem Weg der Besserung - ein Trugschluss. Durch die Narkose bei der Operation bekam er eptileptische Anfälle. An einem starb er letzte Woche.

500 Franken Belohnung

Der Tierquäler, der die präparierten Wurststücke auslegte, ist immer noch nicht gefunden. «Die Tat darf nicht in Vergessenheit geraten», fordert Barbara Banga vom Grenchner Tierschutz. Sie hat Angst, dass die Hundehalter nicht mehr so achtsam sind.

Dass es kein weiteres Opfer mehr gibt, setzt der Tierschutzverein Grenchen und Umgebung eine Belohnung von 500 Franken für den entscheidenden Hinweis aus, der zur Überführung des Tierquälers führt. (ldu)

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