Grenchen
Enkeltrickbetrüger schlagen wieder zu: 80-Jährige um 10'000 Franken betrogen

Eine 80-jährige Renterin wurde am Mittwoch Opfer von sogenannten Enkeltrickbetrügern. Dabei nehmen die Täter telefonisch mit älteren Menschen telefonisch Kontakt auf, geben sich als Verwandte in Not aus und fordern Geld. Die Frau wurde um 10'000 Franken betrogen.

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Fiese Masche: Enkeltrickbetrüger nehmen mit älteren Menschen telefonisch Kontakt auf, geben sich als Verwandte in Not aus und fordern Geld. Symbolbild: keystone

Fiese Masche: Enkeltrickbetrüger nehmen mit älteren Menschen telefonisch Kontakt auf, geben sich als Verwandte in Not aus und fordern Geld. Symbolbild: keystone

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Am Mittwochnachmittag wurde die 80-jährige Rentnerin von einer Frau angerufen, die sich als Bekannte aus Deutschland ausgab. Die Betrügerin gab an, für einen Wohnungskauf in der Schweiz Bargeld zu benötigen, welches sie nicht abheben könne. Die Seniorin erhielt kurz darauf einen weiteren Anruf, angeblich von ihrer Bank. Die getäuschte Rentnerin hob dann über 10‘000 Franken von ihrem Konto ab und übergab diesen Betrag an ihrem Wohndomizil einer unbekannten Kontaktperson. (kps)

So können Sie sich vor «Enkeltrickbetrügern» schützen:

- Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben und die Sie nicht eindeutig als solche erkennen.

- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen bekannt.

- Nehmen Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen umgehend Rücksprache mit Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen.

- Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte

- Informieren Sie über sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt (Tel. 112 oder 117).