Im Postkartenformat A5 zeigt der Bürener Fotograf sowohl die Grossstädte wie auch das Landleben in Japan. Auf 200 Sujets macht er die Wahrheiten und Augenblicke aus diesem Land der Widersprüche für die Besucherinnen und Besucher sichtbar.

Schon immer war es ein Traum von Stotzer, den ostasiatischen Staat zu bereisen. Im November 2016 war es dann soweit. In Begleitung des Ehepaars Greub und der Galeristin Trudi Lädrach reiste er nach Japan. Dabei interessierten ihn vor allem die Megastädte. Der Eingangsbereich der Galerie ist Tokyo gewidmet. Stotzer schwärmt: «Tokyo ist der Inbegriff der Grossstadt. Es ist das pulsierende Leben. Es hat mir dort sehr gut gefallen.» In Tokyo habe es extrem viele Leute, berichtet er. Es sei jedoch nie anstrengend oder stressig gewesen. Von den Menschen in dieser Megastadt wird man mit Respekt und Freundlichkeit behandelt. Die Rundreise führte Emanuel Stotzer und seine Mitreisenden in Städte wie Osaka, Hiroshima oder Kyoto. Und in Gegenden wie Yamagawa Fukumoto.

Zwischen Tradition und Moderne

Neben der ultramodernen Infrastruktur und den Gebäuden wird auf den Bildern das Japan der Traditionen sichtbar. Der Widerspruch zwischen Disziplin, Moderne und dem traditionellen Leben war für die Reisenden gut zu spüren. Obwohl die Gruppe mit dem Zug gereist ist, gab es selten Kontakt zur Bevölkerung. Die Japanerinnen und Japaner liessen sich jedoch bereitwillig fotografieren. In den entstandenen Werken blitzen immer wieder die echten Momente hervor. Zu den Bildern gibt es Geschichten, die Emanuel Stotzer oder Trudi Lädrach vielleicht verraten.

Öffnungszeiten: Mittwoch 14–17 Uhr, Donnerstag 16 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag 14–17 Uhr, Finissage: Sonntag 2. April 16–18 Uhr.