Grenchen
Einheimische Radballer waren erfolgreich

Der Radball-Verein ATB Grenchen hofft auf eine neue Lösung für sein Spielfeld in der alten Turnhalle.

Andreas Toggweiler
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Bunt zusammengewürfelt waren die Mannschaften am Plauschturnier (hier ein Foto von der Siegerehrung).

Bunt zusammengewürfelt waren die Mannschaften am Plauschturnier (hier ein Foto von der Siegerehrung).

Am Wochenende haben die Radballer vom ATB Grenchen ihr traditionelles Turnier in der alten Turnhalle durchgeführt. Die Einheimischen konnten sich dabei im Schülerturnier vorne platzieren. So belegte der Radsportclub RSC Grenchen 1 den ersten Platz, RSC Grenchen 2 den 2. Platz vor dem VMC Liestal auf dem 3. Rang. Im 3.Liga-Turnier vom Samstagnachmittag lautet die Platzierung wie folgt: 1 Gümligen, 2. Bettlach, 3. Grenchen, 4. Roggwil und 5. Bettlach 2. Im Plauschturnier schliesslich massen sich Mannschaften, die zusammengestellt waren aus ehemaligen, aktiven und absoluten Neulingen, die sich aus Neugier auf dem Radballvelo versuchten.

Tage in der Halle gezählt

Wie oft der ATB Grenchen sein Turnier noch in seiner «Heimbasis» in der alten Turnhalle durchführen kann, ist zurzeit noch offen, besteht doch seitens der Stadt ein Projekt zum Umbau der Halle. Hier soll künftig auf zwei Stockwerken die Stadtbibliothek Grenchen untergebracht werden. Der Gemeinderat hat dieses Jahr für weitere Planungen grünes Licht gegeben.

Dies würde bedeuten, dass sich die Radballer nach einem neuen Lokal umsehen müssen. «Noch ist die neue Bibliothek nicht beschlossen», meint Radfahrerpräsident Kevin Gander auf Anfrage und hofft, dass die Stadt zurzeit vielleicht gar nicht genug Geld hat, um das Projekt zu realisieren. – Eine Alternative zur alten Turnhalle haben die Radball-Sportler nämlich zurzeit nicht, wie Gander erklärt. «Die Stadt hat uns zwar das Velodrome vorgeschlagen, doch mit unserem Vereinsbudget könnten wir die Platzmiete dort nie bezahlen. Das ist für uns absolut nicht finanzierbar».

Zudem müsste man dort das Spielfeld gegen die Radbahn mit einem Netz absichern, was ebenfalls zusätzliche Investitionen bedeuten würde. «Wir hoffen immer noch, dass sich eine Lösung ergibt», so Gander weiter. Notfalls müsste man nach Lengnau ausweichen, wo möglicherweise mit der neuen geplanten Dreifachhalle zusätzliche Kapazitäten für die Sportvereine erstellt werden, bzw. die alten Lokalitäten frei werden.