Grenchen Süd

Eine Zugtüre blieb bei einem Interregio ab Grenchen Süd einfach offen

Defekte Türen werden normalerweise von der SBB markiert.

Defekte Türen werden normalerweise von der SBB markiert.

Am Mittwochmorgen hat sich bei einem Interregio voller Pendler bei der Abfahrt ab Grenchen Süd eine Türe nicht geschlossen. Reisende versuchten sie von Hand zuzuziehen. «Das sollte man nicht tun, es ist zu gefährlich», rät ein SBB-Sprecher.

Am Mittwochmorgen ist der Interregio von Grenchen Richtung Zürich (Abfahrt 07.25 Uhr) mit einer offenen Zugtüre abgefahren, wie Bahnreisende feststellten. «Bei der Einfahrt des Zuges von Biel war diese Tür geschlossen und öffnete sich auf Knopfdruck problemlos.

Als der Zug zwei Minuten verspätet mit der offenen Tür anfuhr, versuchten einzelne Passagiere sie von innen zuzuziehen. Es regnete herein, die Plattform zwischen den Türen wurde immer rutschiger, und der Zug beschleunigte», berichtet eine Pendlerin. Deshalb habe man in Bettlach von den Versuchen abgelassen.

«Nicht selber schliessen»

SBB-Sprecher Reto Schärli bestätigt den Vorfall. «Es handelt sich um einen technischen Defekt. Normalerweise kann ein Zug mit offenen Türen nicht abfahren.» In Solothurn habe der Zugführer die Tür von Hand geschlossen und eine Reparatur angefordert. Schärli rät Reisenden Türen bei einem fahrenden Zug nicht selber zu schliessen. «Das ist zu gefährlich.» Vielmehr sei das Zugpersonal zu avisieren. Allenfalls sollte man auch weitere Reisende warnen.

Falls kein Kondukteur auf dem Zug sei, könne man per Handy die Bahnpolizei (0800 117 117) benachrichtigen. Die SBB hängen in Spitzenzeiten am Interregio Biel-Konstanz bis nach Zürich jeweils zusätzliches Rollmaterial am Ende des Zuges an. Diese Wagen sind meistens älter.

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