Jetzt ist die Stadt Grenchen Eigentümerin dieses «einzigartigen Mehrzweckgebäudes». Für die Stadt weist das Parktheater folgende Funktionen auf:

• Regionales Kulturzentrum für Theater und Konzerte

• Sitzungsort für Gemeinderat und Gemeindeversammlungen

• Ein gemütliches Restaurant mit vielseitiger Küche

• Ein Trendlokal für verschiedene

Anlässe

• Vielseitiger Sitzungs- und Vereinstreffpunkt

• Mit dem Park eine echte Perle im Grünen

• etc.

Ein gut funktionierendes Parktheater ist für uns also ein dringendes Bedürfnis. Allerdings braucht es nicht grosse Sachkenntnisse um festzustellen, dass die Infrastruktur nicht im besten Zustand ist. Von Küche, sanitären und elektrischen Einrichtungen kennen wir teilweise notwendige Sanierungen. Wir haben zwar für Heizung und Warmwasser einen Anschluss an das Fernwärmenetz mit einheimischen Ressourcen beschlossen, aber für ein behagliches Klima sollte da und dort noch etwas in die Gebäudehülle investiert werden. Aber sollte der bauliche Zustand nicht mit einer Gesamtsicht evaluiert werden?

Mein Vorschlag: Beschaffen wir uns eine Gesamtsicht zum baulichen Zustand: Damit erhalten wir einen Überblick, was es an Investitionen braucht, um ein funktionierendes regionales Kultur- und Vereinszentrum zu erhalten. Mit dieser Gesamtsicht können wir auf alle potenziellen Geldgeber zugehen und sie um Unterstützung angehen. Erinnern wir uns: Für das Stadttheater Solothurn haben die Stimmbürger 20 Millionen für die Sanierung beschlossen und vom Kanton wie auch von der Region erhält es jährlich mehr als eine halbe Million.

Wir brauchen für das Parktheater wohl nicht so grosse Beträge, aber ich erwarte mir aus einem sauber aufgestellten Projekt sehr wohl eine grosszügige Unterstützung von ausserhalb der Stadt. Das entspricht einer korrekten Lastenverteilung! Machen wir also den ersten Schritt mit den notwendigen Abklärungen und dann kann uns auch die erhoffte Unterstützung zukommen ...

Konrad Schleiss, Gemeinderat FDP

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