Grenchen
Einbrecher stehlen hochwertige Kameras

Einbrecher dringen ins Fotogeschäft Ryf ein und schlagen mehrere Vitrinen ein. Die Täter lassen hochwertige Fotokameras und Objektive mitgehen. Obwohl die Polizei rasch vor Ort war, konnten die Einbrecher unerkannt entkommen.

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 Mit Bauhämmer verschaften sich die Einbrecher gewaltsam Zugang zum Fotogeschäft. (zvg)
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Einbruch im Grenchner Fotogeschäft Ryf
 In zehn Minuten waren die Vitrinen leergeräumt - Wert der Ware: 100 000 Franken, Schaden: 30 000 Franken.
 Auch wenn die Versicherung aufkommt: Für Daniel Ryf dennoch eine höchst unangenehme Angelegenheit, haben doch einige seiner Produkte mehrmonatige Lieferfristen.
 Erste DNA-Spuren konnten sichergestellt werden.

Mit Bauhämmer verschaften sich die Einbrecher gewaltsam Zugang zum Fotogeschäft. (zvg)

Zur Verfügung gestellt

In der Nacht auf Donnerstag ging um 02.43 Uhr auf der Alarmzentrale der Kantonspolizei ein Einbruchalarm aus dem Fotofachgeschäft Ryf AG an der Bettlachstrasse in Grenchen ein. Die benachrichtigten Patrouillen trafen kurze Zeit später an der Bettlachstrasse in Grenchen ein, die Täter waren jedoch bereits über alle Berge.

Mit brachialer Gewalt am Werk

Der unbekannten Täterschaft gelang es trotz der kurzen Zeitspanne vom Auslösen des Alarmes bis zum Eintreffen der Polizei, gewaltsam ins Fotogeschäft einzudringen. Dazu verwendeten sie nach bisherigen Kenntnisse die Bauhämmer einer Baustelle in der Nähe. Im Inneren des Fotogeschäfts schlugen die Einbrecher mit brachialer Gewalt sämtliche Vitrinen ein und entwendeten mehrere hochwertige Fotokameras und Objektive, vorwiegend der Marke «Nikon». Auch das gesamte Sortiment der Marke «Leika» wurde gestohlen.

Der angerichtete Sachschaden beläuft sich nach aktueller Schätzung auf 30 000 Franken. Die entwendete Ware dürfte insgesamt einen Wert von 100 000 Franken aufweisen. Mit dem Diebesgut werden die Täter allerdings nur bedingt was anfangen können: Sämtliche Produkte der betreffenden Marken sind mittels Seriennummer registriert, was die Ware bei allfälligen Reparaturen durch den Hersteller als gestohlen identifizierbar macht.

Die Polizei geht nach einer ersten forensischen Bestandesaufnahme von mindestens drei Personen aus. DNA-Spuren konnten sichergestellt werden. Der ganze Einbruch dauerte höchstens zehn Minuten: Man kann daher annehmen, dass hier eine professionelle Bande am Werk war, die den Einbruch von langer Hand vorbereitet hatte. (pks/om/ak)