Seit einiger Zeit war Flughafendirektor Ernest Oggier auf der Suche nach einer Ablösung für den grossen BMW, der «eigentlich fast zu schade» sei für den täglichen Einsatz auf Piste und Tarmac, wie Oggier anlässlich der Fahrzeugübergabe erläuterte.

Auch müsse der BMW ab und zu in den Service und ein Ersatzauto war bisher nicht vorhanden. Für die Einsätze auf dem Rollfeld muss das Fahrzeug gut sichtbar sein und über ein Blinklicht verfügen.

Da kam eigentlich nur ein Patrouillen-Fahrzeug des TCS infrage. Die Suche gestaltete sich aber laut Oggier nicht einfach, denn die Autos sind in der Regel bis ans «Lebensende» auf Achse und haben mehrere 100'000 km auf dem Tacho.

Erst durch die Vermittlung von Georges Heri, Geschäftsführer beim Touring-Club der Schweiz, Sektion Solothurn, wurde die Übernahme eines ehemaligen Patrouillenfahrzeugs, das im Kanton Genf im Einsatz war und mit 155'000 km in gutem Zustand ist, möglich. Es macht dafür auf dem Grenchner Rollfeld jetzt Werbung für den TCS. «Geben und nehmen», wie es Flughafenchef Oggier ausdrückt.

«Es ist eine Patentschaft, die der Sicherheit dient», erklärt Georges Heri das Engagement des TCS, das ein Stück weit auch sein eigenes ist. Heri wohnt in Lohn-Ammannsegg und ist der Fliegerei durchaus geneigt, auch wenn er selber nicht Pilot ist.

Der geräumige Peugeot 807 wird für die tägliche Pistenkontrolle genutzt und für Piketteinsätze. Er ist dank der Anhängerkupplung auch für die Pistenreinigung einsetzbar.