Die meisten Störche nisten in Altreu, was durchaus nicht nur schön anzusehen ist. Jonas Lüthy vom Amt für Raumplanung ist zuständig für den Naturschutz in der Witi und weiss, dass sich die vielen Tiere auf engem Raum auch konkurrenzieren. Immer weiter müssen die Vögel suchen, um Futter zu finden. Als kleine aber wichtige Massnahme wurden gestern in Staad drei künstliche Storchennester platziert. Damit soll die vorhandenen Population in der Region besser verteilt werden.

Aussergewöhnliche Aufgabe

Am Projekt mitgewirkt haben der Forstdienst der Bürgergemeinde Grenchen und die gemeinnützige Firma Pro Work. Deren Betriebsleiter Bruno Käser befürwortet die Massnahmen zum Erhalt der Fauna und Flora. Die Arbeit machte ihm und seinen Mitarbeitern Spass. «Eine sehr aussergewöhnliche Aufgabe für uns», sagt Betriebsleiter Käser. Die Horstplattformen mit dem 130-Zentimeter-Durchmesser hat er entwickelt.

Im Frühling besiedelt

Gesponsert wurde das Projekt vom Verein «üsi Witi», der Alpic Hydro AG und dem Kanton. Bereits im nächsten Frühling sollen sich die ersten Brutpaar ansiedeln, sagt Jonas Lüthy. Eigentlich war das Montieren der Plattformen bereits für April geplant. Wetterbedingt und wegen Problemen beim Beschaffen einer Hebebühne kam es aber zu Verzögerungen.