«Stars & Dinner» feierte am Auffahrt-Abend sein Comeback und war ein voller Erfolg. Die einzelnen Show-Acts überzeugten und rissen mit, das Buffet war grandios, die Stimmung bombastisch.

Alle Beteiligten haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um den Abend für die Besucher so perfekt wie möglich zu gestalten. Man wollte den Leuten das bieten, was sie bezahlt haben. Alles war professionell umgesetzt. Einerseits die Darbietungen der Künstler mit den Effekten, andererseits alles darum herum. Betrat man die Tennishalle gelangte man mitten hinein in ein ländliches Dorf-Ambiente: Chalets, Berge sowie echtes Buschwerk und echte Bäume dienten als Hintergrundkulisse. Dabei wurden ausschliesslich Bäume verwendet, die ohnehin abgeholzt worden wären.

Bei Kerzenlicht konnte man zwischen den Auftritten das Dreigänger-Menu geniessen. Die Grenchner Firma Fotra hat dafür ein Gala-Buffet der Extraklasse geschaffen. Bei der Vorspeise konnte man sich mit Salaten, Antipasti, Fleisch und Fisch verwöhnen lassen. Bei der Hauptspeise unter anderem mit glasierter Kalbschulter, geräuchertem «Burehamme», Kartoffelgratin und diversem Gemüse.

Mitreissende Acts

Den musikalischen Auftakt gaben die Ländlergiele Hubustei aus der Region Bucheggberg. Die Formation sorgte für die das richtige musikalische Warm Up, vermochte aber auch für sich zu begeistern. Im Anschluss folgte der Ex-Klostertaler Markus Wolfahrt, der bei seinem packenden Auftritt singend über die Tische stieg und eine Besucherin in die Arme schloss. Nach der Hauptspeise sang Francine Jordi über das Herz und die Liebe. Beim bekannten Lied «Träne» sang der ganze Saal mit.

Als Letzte traten die jungen Zillertaler auf und fesselten den Saal von Anfang bis Schluss. Der jüngste Tiroler sprang während seinem Geigensolo über Tische, die Anwesenden tanzten, klatschten und sangen laut «100 Mal verrückter» und «So ein schöner Tag».

Es war ein Abend von Grenchen für Grenchen. Ein Abend an dem man sich treffen und austauschen konnte. Ein Abend mit Freunden. Neben Schlagerfans war auch die Grenchner Wirtschaft und Vertreter der Stadt anwesend. «Früher, das habe ich auch nicht mehr miterlebt, gab es in Grenchen viele solche Anlässe», beschreibt Moderator und Initiant Sascha Ruefer. «In Grenchen läuft sehr viel, Grenchen bewegt.»

Viele Beteiligte leisteten Fronarbeit und ohne Sponsoren wäre eine Durchführung niemals möglich gewesen, hiess es. Gerne würde man die Veranstaltung auch in Zukunft durchführen, insofern die Sponsoren weiter an Bord bleiben.

Knapp 650 Tickets konnten verkauft werden. Damit waren zwar nicht ganz so viele Besucher dabei wie noch beim letzten «Stars & Dinner», doch da man sich von Seiten der Organisation mindestens 500 Gäste wünschte, ist man mehr als zufrieden. «Sehr wahrscheinlich ist der Feiertag der Grund dafür, dass die Besucherzahlen etwas geringer waren», vermutet OK-Chef Christian Kobi.