Dem Vernehmen nach sind es «neue Namen». Die in Lengnau notorischen Einsprecher seien diesmal nicht darunter, heisst es. Die Firma kann sich jetzt mit den Einsprechern auf dem Verhandlungsweg einigen.

Gelingt dies nicht, entscheidet der Regierungstatthalter von Biel über die Einsprachen gegen das Projekt in der kantonalen Bauzone. Beschwerdeinstanzen wären danach die Bau-Verkehrs und Energiedirektion des Kantons Bern, das Verwaltungsgericht und schliesslich das Bundesgericht.

Nach einem Bauunterbruch im Frühjahr hatte die Firma CSL Behring ein Baugesuch zur Vergrösserung der Fabrik um gleich zwei Stockwerke plus ein Technikgeschoss eingereicht. Die Aufstockung bewegt sich allerdings im Rahmen des bereits genehmigten Überbauungsplans. Sie wird gemäss Informationen der Firma realisiert, weil man sich unter anderem einer grossen Nachfrage der neuen Medikamente für Hämophilie-Patienten gegenübersieht. (at.)