«Coffre Ouvert»
Direkt aus dem Kofferraum: Grenchner Marktplatz verwandelt sich in bunten Kunstmarkt

Auch die 8. Ausgabe des Coffre Ouvert wurde zum Erfolg. Der Marktplatz in Grenchen wurde erneut zum vielseitigen Ort der Begegnung.

André Weyermann
Drucken
Teilen
Coffre Ouvert 2018 in Grenchen Direkter Kontakt zu den Künstlern war ein Merkmal des «Coffre ouvert» auf dem Marktplatz.
33 Bilder
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert 2018
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert
Coffre Ouvert

Coffre Ouvert 2018 in Grenchen Direkter Kontakt zu den Künstlern war ein Merkmal des «Coffre ouvert» auf dem Marktplatz.

Tina Ulrich

50 Ausstellende trugen dazu bei, dass Grenchens Zentrum zu einem gut besuchten Treffpunkt wurde, einem ungezwungenen Ort der Begegnung für Kunstschaffende, Kunstsammler, interessierte Laien oder «einfache» Passanten.

Der Grenchner Künstler Max Obrecht betonte diesen Aspekt: «Es ist ein Ort, wo man Gleichgesinnte trifft, neue Leute kennenlernt. Vor allem aber können wir Kunstschaffende in Kontakt treten mit der Bevölkerung. Die Hemmschwelle in dieser sympathischen Atmosphäre fällt weg, ebenso jeglicher elitäre Touch.» Der Verkaufserfolg sei dabei nicht das Entscheidende. Er mache aber gerne Tauschgeschäfte mit anderen Künstlerinnen und Künstlern.

Ein Rundgang offenbart ein beachtliches Niveau bei den ausgestellten Bildern und Skulpturen. So wie sich das die organisierende Kunstgesellschaft eben wünscht. Ein Kunstmarkt soll es sein, keine Brocante.

Das denkbar einfache Format der Veranstaltung zieht immer wieder «Neulinge» an. So auch Esther Hammami: «Nachdem ich jahrelang als Besucherin dabei war, habe ich nun zum ersten Mal eigene Kunstwerke mitgebracht». Das Kommen hat sich gelohnt. Eine Galerie aus dem Seeland bekundete Interesse an einer zukünftigen Ausstellung der Künstlerin, die sich nach ihrer Pensionierung vor einem Jahr dem Malen zugewendet hat.

Gäste aus dem In- und Ausland

Zufrieden zeigte sich auch Initiator Claude Desgrandchamps: «Der Kunstmarkt hat jetzt genau die richtige Grösse. Wir konnten Leute aus der ganzen Schweiz begrüssen, dazu Gäste aus Süddeutschland und dem Elsass.» Interessant und positiv sei zudem, dass sich immer wieder neue Ausstellende dazu gesellten, andere dafür wegblieben.

Aufmerksame Besucher entdeckten übrigens unter dem Stadtdach einen sogenannten Selfie-Point. Die Kunstgesellschaft weist damit auf den Publikumswettbewerb der anstehenden Internationalen Triennale für Druckgrafik (7.-23. September) hin. Weitere solcher Stationen finden sich in der ganzen Schweiz, unter anderem beim Parktheater und auf dem Grenchenberg. Mitmachen ist erwünscht.

Aktuelle Nachrichten