Vor einem Jahr wurde eine gemeinsame Werbekampagne von Grenchen, Bettlach und Lengnau lanciert. Unter dem Stichwort «Jurasonnenseite» wollen die drei Gemeinden die Region als Wohnstandort bekannt machen.

Am Donnerstagabend setzten sich Stadtpräsident François Scheidegger (Grenchen), Gemeindepräsidentin Barbara Leibundgut (Bettlach) und Gemeindepräsident Max Wolf (Lengnau) beim Südbahnhof Grenchen in Szene und verteilten bei den Pendlerinnen Sonnenblumen.

Statistiker haben nämlich herausgefunden, dass die jährliche Sonnenscheindauer hier am Jurasüdfuss in den letzten Jahren markant zugenommen hat. Nichts mehr mit Nebelloch. Das Wetter am Donnerstag gab ihnen jedenfalls recht.

Einheitliche Region

Zwar habe man wenig Zeit für Gespräche gehabt, bilanziert Max Wolf nach der Aktion. «Die Leute wollten nach Hause.» Doch der angestrebte Goodwill-Effekt sei sicher erreicht worten. Dies sei auch nicht die erste gemeinsame Aktion der drei Gemeinden, ergänzt der Lengnauer Präsident. So habe man sich auch gemeinsam für den Schnellzugshalt engagiert. «Wir sind trotz der politischen Grenzen eine geografische Region mit vielen Gemeinsamkeiten.»