In Grenchen muss man …

1. … Den Flughafen gesehen haben. Schliesslich ists ein internationaler und erst noch der mit den meisten Flugbewegungen aller Regionalflughäfen. Immer wieder starten und landen Flugzeuge, sogar die Swiss bildet hier ihre Piloten aus. Ausserdem kann man hier fliegen lernen, Fallschirmspringen oder eine der zahlreichen Veranstaltungen wie das Heliweekend, eine Aeroshow mit Oldtimern oder andere Flugshows besuchen.

2. … Die Badi besucht haben. Das Gartenbad Grenchen – so heisst das Ding offiziell – ist eines der schönsten Schwimmbäder der Schweiz und steht sogar unter Denkmalschutz. Seine Architektur war mit ein Grund, dass Grenchen 2008 den Wakkerpreis erhalten hat.

3. ... Im Velodrome Suisse auf der schnellsten Radrennbahn Europas ein Rennen gesehen haben oder sogar selber ein paar Runden gedreht haben.

Schwindelerregend: Mit dem Schweizermeister Tristan Marguet auf dem Bahn-Oval des Velodrome Suisse Runden flitzen – dank Go-Pro-Video.

Schwindelerregend: Mit dem Schweizermeister Tristan Marguet auf dem Bahn-Oval des Velodrome Suisse Runden flitzen – dank Go-Pro-Video.

Tristan Marguet hat für die az die Go-Pro-Kamera an sein Bahnrad montiert und gewinnt auch damit das Punktefahren am Grenchner Abendrennen.

4. ... Im Stadion Brühl das Eröffnungsspiel des ältesten Fussballturniers der Welt, dem Uhrencup, gesehen haben. Im Stadion Brühl, der Heimat des FC Grenchen 15, können aber auch die Saison hindurch spannende Matches besucht werden.

5. ... Den Weiler Staad an der Aare besuchen: Wunderschöne Bauernhäuser, Gärten, die berühmte Staader Kapelle und der wohl idyllischte Grill- und Badeplatz Grenchens sind hier zu finden. Selbst einen Campingplatz gibt es hier.

6. ... Im Kunsthaus eine der zahlreichen Ausstellungen gesehen oder bei einem Workshop teilgenommen haben.

7. ... Im Stadtpark beim Parktheater gechillt oder den 1. Augustreden gelauscht haben.

8. ... Auf der Terrasse des Restaurants Parktheater ein feines Dinner, einen coolen Drink oder ein kühles Bier geniessen.

9. ... Gleich unterhalb der ETA am Mühleplatz das lauschige Plätzchen geniessen und in Ruhe ein Buch lesen, während gleich weiter oben die Auszubildenden schuften müssen.

10. ... Im Baracoa entweder im Public Viewing, das bei allen grossen Fussballturnieren aufgebaut wird, seine Mannschaft anfeuern, eine der zahlreichen Disco-Abende erleben, Freunde treffen, auf der Terrasse eine Pizza oder das Feierabendbier geniessen. Das Baracoa hat übrigens eine grosse smoking area.

11. ... Auf dem Grenchenberg eine Wanderung oder einen Spaziergang machen und anschliessend in einem der Berggasthöfe einkehren. Der Blick reicht bis nach Frankreich und übers Mittelland bis zu den Alpen. Oder man fährt mit dem Monstertrotti talwärts. Übrigens: Der Obergrenchenberg ist bei schönem Wetter ein Hotspot für Modellsegelflieger. Apropos Hotspot: Im Winter gibt’s auf dem Untergrenchenberg Hot Pots, um sich nach dem Skifahren zu erholen.

12. ... Den Herzschlag etwas beschleunigen und sich an den Rand der Wandfluh begeben: Der steile Felsabbruch reicht ein paar hundert Meter tief und Geländer gibt es nicht. Drum: Vorsicht wo man hintritt. Die Aussicht ist auch atemberaubend, wenn man sich nicht ganz nach vorne wagt.

13. ... Sich kulinarisch im Chappeli oder im Grenchnerhof auf Höhenflüge begeben.

14. ... Dem Naturlehrpfad im Grenchner Wald folgen: Ein wunderschöner Wald mit vielen Überraschungen, wie zum Beispiel einem Weg, gesäumt von Steinmanndli.

15. ... Im Findlingsgarten eine Reise in die Vergangenheit machen: Der Findlingsgarten Grenchen zeigt eine repräsentative Auswahl der über 300 Findlinge, welche beim Bau der Autobahn A5 im Raum zwischen Solothurn und Grenchen gefunden wurden. Zehn Tafeln erklären wie es zu den Eiszeiten kam und woher die Findlinge stammen.

16. ... Am Römerbrunnen in die römische Vergangenheit Grenchens reisen.

17. ... Beim Schalenstein darüber sinnieren, wozu die Kelten die Löcher in den Stein gebohrt haben.

18. ... In der Kapelle Allerheiligen ein Konzert hören, einen Gottesdienst besuchen oder einen Moment der Ruhe geniessen.

19. ... An der Chürbisnacht Ende Oktober in leuchtende Kinderaugen blicken.

Eindrücke von der Grenchner Chürbisnacht 2014

Eindrücke von der Grenchner Chürbisnacht 2014

20. ... Am Rock am Märetplatz so richtig abrocken. Der findet übrigens am 6. August zum fünften Mal statt, mit «Span» als Hauptact und vielen regionalen Bands, einer tollen Stimmung und viel Grenchner Groove.

21. ... An der Triennale Kunst geschnuppert haben.

22. ... Sich am Zauberkongress von einem der internationalen Stars verzaubern lassen.

Eindrücke von der Grenchner Chürbisnacht 2014

Eindrücke von der Grenchner Chürbisnacht 2014

23. ... Sich bei der Mazzini-Gedenkstätte darüber klarwerden, dass Grenchen schon in früheren Zeiten eine Sonderrolle im Kanton gespielt und sich oft gegen die Obrigkeit in Solothurn aufgelehnt hat. Dies tut sie in gewissen Bereichen bis heute. Oder dann im Bachtelenbad, dem damaligen Aufenthaltsort des italienischen Freiheitskämpfer, die Ausstellung zu seiner Person besuchen.

24. ... Auf den Eichholzhügel über der Zivilschutzanlage ein Freilichttheater von Iris Minder gesehen haben.

25. ... An der Grenchner und Bettlacher Fasnacht viel Spass gehabt und träfe Sprüche gehört haben. Die Solothurner haben vielleicht die grössere Fasnacht, aber in Grenchen und Bettlach gibt es dafür Perlen wie die Goschenacht, der Plausch oder das Bettle Gwösch. Und insbesondere der Kinderumzug hat’s in sich: Alle Schulen und Kindergärten machen mit, tausende von Kindern marschieren in ihren farbenfrohen und fantasievollen Kostümen durch die Stadt.

26. ... Bei einem Spaziergang auf den Spuren des Wakkerpreis oder bei einer der zahlreichen Stadtführungen die architektonischen Trouvaillen entdecken, einzigartige und gut erhaltene Gebäude aus der Zwischen- und Nachkriegszeit entdecken.

27. ... Jeden Freitag auf dem Grenchner Markt frische Forelle oder Zander bei den Hostettlers aus Kräiligen posten. Fische, die nur wenige Stunden zuvor noch munter im Teich rumgeschwommen sind. Das Wasser darin stammt übrigens nicht aus dem Limpach, der letzthin in den Schlagzeilen war, sondern ist hochgepumptes Grundwasser, das zusammen mit dem Wasser eines anderen Bachs ideales Forellenwasser bildet. Auf dem Markt kann man auch frisches Gemüse aus der Region, Käse aus dem Jura, Oliven in allen Variationen und Brot, Eier und Fleisch von regionalen Produzenten beziehen.

28. ... Die Weite der Witi geniessen.

29. ... In der Minigolfanlage neben dem Parktheater eine Runde gegen die x-fache Schweizer Meisterin Rita Rihs spielen.

30. ... Ein Konzert der Musikschule genossen haben. Die Konzerte finden übrigens regelmässig statt.

31. ... Sich an der mia verschönern lassen.

32. ... Auf dem grössten Pumptrack Europas sein Bike mal so richtig austesten.

Mit der Helmkamera auf der BMX- und Pumptrack-Anlage in Grenchen

Mit der Helmkamera auf der BMX- und Pumptrack-Anlage in Grenchen

33. ... Sich für den Grenchenberglauf vorbereiten.

34. ... Im Kultur-Historischen Museum eine der zahlreichen, interessanten Ausstellungen besuchen.